Plastische Chirurgie auf der Biotechnica 2013: Heilung durch Spinne und Axolotl

Mit Spinnenseide Nerven reparieren oder künstliche Haut züchten, mit dem Molch Ambystoma Mexicanum (oder kurz Axolotl) die Wundheilung beschleunigen – dieser Forschung hat sich das „Labor für Regenerationsbiologie in der Plastischen Chirurgie“ der Medizinische Hochschule Hannover (MHH) verschrieben. Auf der Biotechnica 2013 zeigen die Forscher vom 8. bis 10. Oktober 2013 auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen ihre Arbeit und ihre bisherigen Erfolge. Eine der Hauptdarstellerinnen ist live dabei: die Goldene Radnetzspinne Nephila edulis aus Australien.

Wir laden alle Interessierten ein, die Biotechnica 2013 besuchen vom

Dienstag, 8. Oktober bis Donnerstag, 10. Oktober 2013
von 9 bis 18 Uhr
Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen,
Halle 9, Stand E 13, Messegelände, 30521 Hannover.

Im Labor für Regenerationsbiologie der MHH-Klinik für Plastische-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie geht es neben Biomedizin auch um Arterhalt, um Synergien zu nutzen und Ressourcen zu wahren. Der Axolotl ist mit seinen ausgeprägten regenerativen Fähigkeiten ein idealer Modellorganismus, allerdings mittlerweile vom Aussterben bedroht. Im Labor werden die Tiere deswegen nach strengen Regeln gezüchtet. Mit der Spinnenseide arbeiten die Forscher bereits seit 2004 und können schon einige Erfolge nachweisen, zum Beispiel die Überbrückung größerer Nervendefekte oder der erfolgreiche Einsatz für das Tissue Engineering verschiedener Gewebetypen.

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