Pimp up my Fahrrad

(dmd-k). Entspannt mit dem Fahrrad die morgendliche Blechlawine im Berufsverkehr überholen oder am Wochenende auch mal längere Touren unternehmen: Wer regelmäßig auf zwei Rädern unterwegs ist, wünscht sich bisweilen etwas Unterstützung für die eigene Muskelkraft. Pedelecs erfüllen diesen Anspruch, indem sie zusätzlich zum Treten der Pedale mit einem Elektromotor für kräftigen Schwung sorgen. Doch deshalb gleich das bewährte und gepflegte Zweirad aufs Altenteil schicken? Das muss nicht sein, denn auch vorhandene Modelle lassen sich zum Pedelec nachrüsten.

Umbau leicht gemacht

Der Umbau bietet gleich mehrere Vorteile: Zum einen kann man sein vertrautes und individuell angepasstes Rad weiter nutzen, zum anderen lohnt sich dies auch finanziell. Denn der Umbau kostet mit rund 1.000 Euro nur halb so viel wie ein hochwertiges neues Pedelec. „Gerade wenn man bereits ein gutes Fahrrad besitzt, das nicht ganz preisgünstig war, lohnt sich der Umbau“, weiß der Pedelec-Experte und Fachbuchautor Jochen Treuz. Voraussetzungen dafür seien ein stabiler Rahmen und eine solide Hinterradaufnahme – schließlich soll das Rad mit Antrieb, Akku und weiteren Komponenten zusätzliches Gewicht schultern. „Die meisten Qualitätsräder lassen sich umbauen. Fachleute können dies meist auf einen Blick beurteilen“, so Treuz weiter. Bei Herstellern wie beispielsweise Senglar hat der Radfahrer zudem die Wahl, den Umbau komplett in Auftrag zu geben oder selbst am Zweirad zu schrauben.

Lange Touren meistern

Komplette Nachrüstsätze mit E-Motor, Akkupack, Elektronik, Kabeln und allen weiteren Komponenten machen die Nachrüstung auch in der eigenen Garage oder im Keller möglich. In Verbindung mit der 60-seitigen Montageanleitung ist der Umbau in einem Tag realisierbar. Unter http://www.senglar.info gibt es detaillierte Informationen dazu, unter anderem auch viele Videos, die den Umbau erläutern. Mit moderner Akkutechnik werden die Nachrüstsätze heute immer leichter. Der Energiespeicher findet wahlweise am Rahmen oder mit einem Adapter auf dem Gepäckträger Platz. Mit einer Reichweite von 60 bis 80 Kilometern lassen sich auch längere Touren meistern – damit werden die Pedelecs auch für sportliche Fahrer immer attraktiver.

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