Physician Assistance der Hochschule Fresenius schafft neues Berufsbild, aber keinen „Arzt light“

Der Dekan des Fachbereichs Gesundheit & Soziales weist explizit darauf hin, dass der Physician Assistant den Arzt nicht substituiert oder ersetzt, sondern er ergänzt ihn in dem vom Arzt ausgelegten Ausmaß. Dieser Beruf habe sich in Amerika und dem europäischen Ausland seit vielen Jahren bereits mit großem Erfolg etabliert. In den USA gehöre der Physician Assistant zu den am stärksten wachsenden Berufsgruppen.

Der Bachelor-Studiengang Physician Assistance qualifiziert die Studierenden zur Ausführung delegierter ärztlicher Tätigkeiten. Damit werden sie ein wichtiges Bindeglied für die verschiedenen, beteiligten Berufsgruppen in der Patientenversorgung. In acht Semestern erfahren die Studierenden eine sehr enge Verzahnung mit der praktischen Ausbildung. Zwar hat der neue Studiengang medizinnahe Studieninhalte, aber nicht in dem Ausmaß eines sechsjährigen Medizinstudiums.
Die Praxisphasen sollen die Studierenden auch auf den Krankenhausalltag vorbereiten. Ziel ist es, das „neue“ Berufsbild des Physician Assistant sowie dessen neue Funktionen frühzeitig in den Krankenhausalltag zu integrieren.

Prof. Dr. med. Achim Jockwig ist davon überzeugt, dass der Physician Assistant die Effizienz und die Qualität der medizinischen Versorgung deutlich steigern kann. In diesem Zusammenhang zeigt sich Jockwig gerne dazu bereit, die Möglichkeiten des neuen Studiengangs mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zu erörtern.

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