PH Schwäbisch Gmünd gewinnt 2. Preis beim bundesweiten Wettbewerb guter Praxis: Gesunde Hochschulen

Der „Wettbewerb guter Praxis: Gesunde Hochschulen“ wird vom Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen in Zusammenarbeit mit der Hochschule Magdeburg-Stendal und der Techniker Krankenkasse durchgeführt und soll die Qualitätsdiskussion in die Hochschulen tragen sowie die Auseinandersetzung mit ganzheitlichen Maßnahmen und Organisationsentwicklungsprozessen auf dem Weg zu einer gesunden Hochschule fördern. Am 29. Juni 2011 fand die Preisverleihung unter dem Motto „Der Vielfalt Ausdruck verleihen“ in Magdeburg statt. Die zehnköpfige Jury bestand aus Vertretern u.a. der Hochschulrektorenkonferenz, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung, dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband, der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung und dem freien Zusammenschluss von Studierendenschaften. Sie prämierten die besten Maßnahmen, Projekte und Organisationsentwicklungen. Die Konkurrenz war stark. Insgesamt hatten 16 Hochschulen aus acht Bundesländern 19 Beiträge eingereicht.

Als beste Maßnahme der Gesundheitsförderung wurde ein Verbundprojekt der vier Universitäten in Potsdam, Aachen, Wuppertal und Paderborn ausgezeichnet. Den zweiten Preis erhielten Dr. Eva Brunner und Juniorprof. Dr. Birte Dohnke für die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd. Die Laudatorin Dr. Beate Robertz-Grossmann von der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung verriet den beiden PH-Vertreterinnen, dass ein Jurymitglied den PH-Beitrag als das „Projekt ihres Herzens“ bezeichnet hatte und die Entscheidung äußerst knapp war. Angesicht der starken Konkurrenz und der vielen lobenden Worte und interessierten Nachfragen war die Freude über den zweiten Preis groß. Auch die Hochschulleitung freut sich über die Auszeichnung und sieht darin einen wichtigen Impuls für die weitere Arbeit auf dem Weg zur Gesunden Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd.

Das Thema Gesundheitsförderung hat an der PH Schwäbisch Gmünd eine über zehnjährige Tradition und ist eng mit der Entwicklung der gleichnamigen Bachelor- und Masterstudiengänge verbunden. Um die Lebens- und Arbeitsbedingungen an der PH noch bewusster und gezielter gesund zu gestalten, trat die Hochschule vor zwei Jahren dem bundesweiten Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen bei. Ein besonderes Potenzial stellen hierbei die Studiengänge der Gesundheitsförderung dar, um gesundheitsfördernde Maßnahmen zu entwickeln, durchzuführen, zu evaluieren und nachhaltig zu implementieren. Eine solche Maßnahme ist das Antistressmanual „Lässig statt stressig durchs Studium“. Studierende des Bachelorstudiengangs Gesundheitsförderung der PH Schwäbisch Gmünd entwickelten dieses Manual im Rahmen einer Lehrveranstaltung bei der Gastprofessorin Dr. Eva Brunner von der Fachhochschule Kärnten im Wintersemester. Mit dieser aktuellen Maßnahme ging die PH in den Wettbewerb.

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