Pflegeheim in Polen für an Demenz Erkrankte und andere Pflegebedürftige

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Dank des medizinischen Fortschritts und den verbesserten Lebensbedingungen steigt die Lebenserwartung in Deutschland kontinuierlich an. Wer im Jahr 1970 geboren wurde, der hatte eine Lebenserwartung von exakt 70,64 Jahren. 2015 lag die Lebenserwartung bei Männern bereits bei über 78 Jahren, bei Frauen sogar bei 83 Jahren. Experten gehen davon aus, dass Frauen im Jahr 2030 im Schnitt älter als 85 Jahre werden. Diese Entwicklung stellt den Sektor der Pflege vor neue Herausforderungen. Nicht jeder hat das Glück, bis ins hohe Alter gesund zu bleiben. Eine schwere Erkrankung, ein Unfall oder Demenz kann dazu führen, dass Angehörige pflegebedürftig werden. Dann ist guter Rat im wahrsten Sinne des Wortes teuer: denn immerhin kostet eine Rundum-Betreuung viel Geld. 

Pflegebedürftig durch Demenz – die Hintergründe

Bei Demenz handelt es sich eine langsam fortschreitende Erkrankung des Gehirns. Sie geht mit dem schrittweisen Verlust verschiedener Fähigkeiten einher, die für gesunde Erwachsene selbstverständlich sind. Zwar führen unterschiedliche Prozesse zur Demenz, einige Ursachen sind jedoch allen Erkrankungen gemeinsam. Dazu zählt der Verlust von Nervenzellen und Synapsen (Verbindungszellen) im Gehirn. Der Beginn ist oft schleichend: Erste Symptome können Vergesslichkeit und Orientierungslosigkeit sein. Hier noch weitere Auffälligkeiten:

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  • Zunächst ist meistens das Kurzzeitgedächtnis betroffen
  • Menschen merken sich einfach Dinge nicht mehr und vergessen, was sie eigentlich tun wollten
  • Betroffene wiederholen öfter denselben Inhalt, sie können sich an Gespräche und Ereignisse in der jüngeren Vergangenheit nicht erinnern
  • Dazu kommen Probleme bei der Orientierung: Bei fortschreitendem Verlauf verlieren die Erkrankten das Gefühl für Zeit und finden sich in fremder Umgebung nicht zurecht
  • Schließlich erkennen Demente nicht einmal mehr Verwandte
  • Durch Demenz verändert sich auch der Charakter. Sie verlieren den Bezug zur Realität, werden sich zwischendurch jedoch bewusst, dass sie krank sind. Diese Erkenntnis führt zu Depression und manchmal auch zu Aggressivität

Die Diagnose Demenz stellt nicht nur die Betroffenen vor eine große Herausforderung. Auch auf das Leben von Angehörigen bringt sie einschneidende Veränderungen mit sich. Rund 80 Prozent aller Erkrankten werden über viele Jahre hinweg zu Hause gepflegt. Doch je weiter die Krankheit fortschreitet, umso schwieriger Ist die Betreuung. Schließlich kann man Demente kaum alleine zu Hause lassen. Als große Erleichterung empfinden Familien den Umzug des Erkrankten in Pflegeheime in Polen für Deutsche.

Pflegeheime in Polen – große Entlastung für Angehörige und Betroffene

Wenn ein enger Angehöriger pflegebedürftig ist, besteht anfangs meistens der Wunsch die Betreuung selbst zu übernehmen. Meistens wollen die Betroffenen in den eigenen vier Wänden bleiben, wo sie bereits seit Jahrzehnten leben. Gerade für Demente ist die gewohnte Umgebung wichtig, weil sie sich hier besser orientieren können als in der Fremde. Doch irgendwann einmal kommt im fortgeschrittenen Stadium die Erkenntnis, dass man mit der Pflege überfordert ist. Immerhin steigen die Bedürfnisse der Betroffenen nahezu wöchentlich an. Während Demente in das Anfangsphase selbst noch die Körperpflege übernehmen können, verlieren sie diese Fähigkeit später. Das Waschen, Stützen und andrer anstrengenden Pflegemaßnahmen bringen die Pflegenden an den Rand ihrer seelischen und körperlichen Belastungsgrenze. 

Der Vorteil bei einem Pflegeheim in Polen für Deutsche ist, dass Demente und andere Pflegebedürftige hier rund um die Uhr betreut werden.  Immer mehr Pflegeheim entstehen nahe der Deutschen Grenze. Das bietet den Vorteil, dass die Anfahrtswege für Besucher relativ kurz sind. Einige der Häuser befinden sich in landschaftlich schönen Regionen mit ein Parks und großen Gartenanlagen. Hier können Pflegebedürftige, die noch mobil sind, ihre Zeit im Freien verbringen. Außerdem sind die Pflegeheime für Deutsche in Polen meist modern ausgestattet. Sie punkten außerdem mit einem umfangreichen Freizeitprogramm, das von Ausflügen über Gottesdienste in deutscher Sprache bis hin zu Spielenachmittagen reicht. Wenn ältere Menschen in ein Pflegeheim übersiedeln, sind sie außerdem mit einem Schlag nicht mehr einsam. Neue Freundschaften werden geschlossen.

Umfangreiches Angebot in den Pflegeheimen in Polen für Deutsche 

Wer ein Pflegeheim in Polen für einen pflegebedürftigen Angehörigen sucht, sollte sich den Leistungskatalog ansehen. In den meisten Fällen ist Vollpension mit allen Mahlzeiten enthalten. Wichtig ist, darauf zu achten, dass auf spezielle Ernährungsbedürfnisse Rücksicht genommen werden kann. Außerdem sollte die rundum Betreuung inkludiert sein: Hilfe bei der Körperpflege und beim Anziehen, die Gabe von Medikamenten und viele weitere Tätigkeiten gehören dazu. Außerdem bieten Pflegeheime in Polen die tägliche Zimmerreinigung, einen Wäscheservice und viele Freizeitangebote. 

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Einer der Gründe, warum sich Pflegebedürftige und ihre Angehörigen für ein Pflegeheim in Polen entscheiden ist der günstigere Preis. Diesen können die Betreiber bieten, weil die Grundstückskosten in Polen günstiger sind. Auch für Strom, Heizung und andrer Betriebskosten ist weniger zu zahlen. Einen Großteil des Budgets einer Pflegeeinrichtung nehmen die Personalkosten ein. In Polen sind jedoch die Lohnkosten deutlich niedriger als in Deutschland: Diese Ersparnis kann den Bewohnern der Pflegeheime für Deutsche in Polen weitergegeben werden. Je nach Ausstattung und Leistungsangebot zahlt man in Polen rund 700 bis 1500 Euro pro Monat. Abhängig ist der Preis auch von der Art der Unterbringung: Für ein Einzelzimmer ist mehr zu bezahlen als z.B. für ein Doppelzimmer. 

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