Peyronie – Diagnose, Risiken und Behandlung der Peniskrümmung

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Peyronie. Im Grunde ist eine Peniskrümmung nichts Ungewöhnliches. Viele Männer haben eine leichte Krümmung, sobald der Penis erigiert. Sollte diese Krümmung jedoch stärker ausfallen, liegt in der Regel eine Peyronie (Induratio penis plastica) vor. Diese Krümmung wird durch eine Gewebeverdickung verursacht, die den Penis am Penisschaft zusammenzieht. Die Gewebeverdickung wiederum kommt durch eine Entzündung zustande. Was genau diese Entzündung begünstigt, ist jedoch bis heute nicht vollständig geklärt. Fakt ist, dass eine Peyronie die Lebensqualität stark mindern kann. In einigen Fällen drohen sogar ernstzunehmende gesundheitliche Risiken. Daher ist es wichtig sich näher mit dem Thema befassen und im Falle einer Erkrankung entsprechend zu reagieren.

Diagnose der Peyronie-Krankheit

Die Diagnose einer Peyronie gestaltet sich in der Regel unkompliziert. Ein Arzt muss das Glied meist nur mit den eigenen Augen begutachten, um eine krankhafte Krümmung festzustellen. In manchen Fällen wird zur Beurteilung eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Eine solche ermöglicht es das Narbengewebe zu beurteilen, was eine Diagnose erleichtert.

Risiken einer Peyronie

Eine Peyronie muss nicht immer problematisch sein. Viele Betroffene haben keine wirklichen Symptome und die Krümmung bildet sich nach einigen Wochen oder Monaten von alleine wieder zurück. Sollte das nicht der Fall sein, sind häufig psychische und physische Probleme die Folge. Viele Männer sind mit dem eigenen Penis unzufrieden. Einige verfallen sogar in Depressionen. Hinzukommen physische Beschwerden, die sich in der Regel durch leichte bis schwere Schmerzen äußern. Manchmal sorgt die Krümmung sogar dafür, dass eine Penetration praktisch unmöglich ist. Sogar ein erhöhtes Krebsrisiko kann mit einer Peyronie einhergehen.

Behandlungsmethoden bei Peniskrümmungen

Im Bereich der Peyronie gab es in den letzten Jahren einige medizinische Fortschritte. Eine der vielversprechendsten Behandlungsmethoden ist der Penimaster. Beim Penimaster handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das eine Begradigung von Krümmungen ermöglicht. Es kann aber beispielsweise auch bei der Verbesserung von Erektionen zum Einsatz kommen. Das Anwendungsprinzip ist in allen Fällen gleich. Der Extender wird an den Penis befestigt und sorgt für eine physiologisch sachgerechte Dehnung, wobei das Gewebe stimuliert wird. Eine Therapie mit dem Penimaster ist wirksam und sicher. Es liegt eine kontrollierte und multizentrische Studie vor, die das belegt. Herausgebracht wurde die Studie vom angesehenen Arzt Dr. Moncada und mehreren Krankenhäusern. Die Ergebnisse der Studie können Sie im British Journal of Urology International nachlesen. Dabei handelt es sich um eine international anerkannte Urologie-Zeitschrift.

Eine Alternative zum Penimaster wäre ein chirurgischer Eingriff. Im Gegensatz zum Expander ist diese Methode jedoch mit einem gewissen Risiko verbunden. Bei einer Operation wird der Penis verkürzt, wodurch unterschiedliche Schäden entstehen können. Unter anderem das Risiko einer erektilen Dysfunktion steigt dadurch deutlich an. Aus diesem Grund sollten Betroffene lieber auf eine Alternative zurückgreifen. Ein chirurgischer Eingriff macht meist nur dann Sinn, wenn die Krankheit so weit fortgeschritten ist, dass der Geschlechtsverkehr nicht mehr möglich ist. Risikoreich ist auch eine Bestrahlung. Diese dient jedoch nicht der Behandlung der Krankheit. Das Ziel liegt hierbei bei der Linderung der Symptome. Da eine Bestrahlung zu Gewebeschäden führen kann, sind andere Methoden diesbezüglich sinnvoller. Denkbar ist die Einnahme von Vitamin E oder eine Injektion von Verapamil.

 

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