Peugeot 208 GTI – Reinkarnation eines Mini-Flitzers

(dmd). Er ist klein – und gemein. Schon in den 80er Jahren gab es einen französischen Mini-Flitzer, der auf der Autobahn und bei den Rallye-Meisterschaften für viel Furore sorgte. 2013 soll der Peugeot 205 GTI einen Nachfolger bekommen: den 208 GTI.

Dieser erhält dann unter anderem 17-Zoll-Karbonfelgen, rot lackierte Bremssättel und einen verchromten Doppelauspuff in Trapezform. Im Rückspiegel ist die 208-Speerspitze an schwarz lackiertem Kühlergrill, LED-Tagfahrlicht und Scheinwerfer mit viereckiger Innenstruktur zu erkennen. Durch eine vorne um einen und hinten um zwei Zentimeter verbreiterte Spur mit entsprechenden Seitenschwellern und Kotflügelverbreiterungen steht der Franzose nun satter auf der Straße.

Als Antrieb dient ein 1,6-Liter-Turbobenziner mit 147 kW/200 PS und 275 Newtonmeter Drehmoment. Dank manuellem Sechsgang-Getriebe mit kurzer Übersetzung sprintet der nur 1.160 Kilogramm leichte GTI in weniger als sieben Sekunden auf Tempo 100. Der Leistung wurde auch das Fahrwerk angepasst und straffer sowie steifer abgestimmt. Den Verbrauch gibt Peugeot mit 6,4 Liter auf 100 Kilometer an, was einem Schadstoffausstoß von 145 g/km entspricht.

Im Innenraum sollen satinierter Chrom und farbige Ziernähte an den 205 GTI erinnern. Die finden sich an Armaturenbrettverkleidung, Ledersportsitzen, Sportlederlenkrad, Schalthebel und Handbremshebel wieder. Die chromumrandeten Rundinstrumente werden rot beleuchtet, die Pedalerie ist aus Aluminium.

Zur Markteinführung 2013 bietet Peugeot eine auf 50 Einheiten limitierte Edition an. Darin enthalten sind eine perlmutt-weiße Lackierung, schwarze 17-Zoll-Räder, Navigationssystem und ein Hifi-Paket. Preise nannte der Hersteller noch nicht. Der Basis 208 kostet 11.600 Euro, die stärkste Version des 208 mit 115 kW/156 PS beginnt bei 18.850 Euro.

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