Persönliche Schutzausrüstung in der Medizin: Das gibt es zu beachten

Medizinische Geräte

Persönliche Schutzausrüstung wird auch PSA genannt. Sie ist im Sinne der PSA-Benutzungsverordnung essenziell für Beschäftigte, damit sich diese gegen eine Gefährdung für die Gesundheit und Sicherheit schützen können. Doch was gibt es in Bezug auf die PSA zu beachten und was gehört zur persönlichen Schutzausrüstung?

Warum ist die persönliche Schutzausrüstung so wichtig?

Für jede Tätigkeit und jeden Arbeitsplatz muss eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden. So auch für die Arbeit in einer Arztpraxis. Anhand dieser Beurteilung wird die persönliche Schutzausrüstung festgelegt. Immerhin soll die PSA vor individuellen Gefährdungen, die in dem entsprechenden Tätigkeitsfeld auftreten können, schützen.

Auch zwischen den verschiedenen Arztpraxen gibt es Unterschiede. Man unterscheidet die Arten der Personalkleidung zwischen Arbeits-, Bereichs- und Schutzkleidung. Je nach Hygieneanforderung und Risiko wird eine andere Art dieser PSA getragen.

So gilt beispielsweise der Empfangsbereich zu den nicht kontaminationsgefährdeten Bereichen einer Arztpraxis. Dieser Verwaltungsbereich lässt sogar private Kleidung der Mitarbeiter zu.

Doch sobald man zu kontaminationsgefährdenden Tätigkeiten übergeht, zu denen Blutentnahmen oder Vor- und Nachbereitungen von Behandlungszimmern gehören, ist Arbeits- und Schutzkleidung erforderlich.

Was gehört zur persönlichen Schutzausrüstung?

Die persönliche Schutzausrüstung in einer Arztpraxis setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Der Tätigkeit entsprechende Handschuhe sind essenziell. Dazu gehören sowohl sterile als auch unsterile Handschuhe. Auch Schutzkittel oder Einwegschürzen fallen in den Bereich der PSA. Ist mit einer Durchnässung zu rechnen, müssen diese sogar flüssigkeitsdicht sein.

Unter Umständen mag ein Augen- und Mund-Nasen-Schutz erforderlich sein. Das ist dann der Fall, wenn mit Verspritzen oder Versprühen infektiöser Flüssigkeiten oder Materialien zu rechnen ist.

Geht man von einer potenziellen Durchnässung der Schuhe aus, muss ebenfalls flüssigkeitsdichtes Schuhwerk her. Damit ist die PSA komplett und es kann sicher und verantwortungsvoll gearbeitet werden.

Das sollte beachtet werden

Da die persönliche Schutzausrüstung zum Schutz der Mitarbeiter beiträgt, ist höchste Qualität gefordert. Diese erhält man beispielsweise im Medizinprodukte Shop Wilkens-GmbH. Hier lässt sich PSA gemäß den individuellen Anforderungen der Arztpraxis bestellen.

Neben einer hohen Qualität muss eine PSA auch desinfizierend gewaschen werden können. Das bedeutet, dass sie bei 60 °C im Desinfektionswaschmittelverfahren nicht kaputtgeht oder eingeht. Außerdem dürfen Mitarbeiter ihre persönliche Schutzausrüstung nicht nach Hause nehmen – sie wird vielmehr speziell gereinigt.

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