Perfekt geplante Pollenflucht

(djd). Spätestens in der Urlaubssaison haben Heuschnupfengeplagte die Nase voll von mit Blütenstaub geschwängerten heimatlichen Lüften und packen den Koffer zur Pollenflucht. Wer bei der Auswahl des Urlaubsdomizils einige Kriterien beachtet, kann auch als Allergiker mal wieder so richtig durchatmen. Keinesfalls müssen Betroffene gleich in exotische Fernen schweifen, um einen pollenarmen Erholungsort zu finden. So gelten Urlaubsziele im Hochgebirge über 2.000 Meter als ideal, da die Luft dort nahezu frei von Pollen, Abgasen und Feinstaub ist. Auch vor Hausstaubmilben ist die sensible Nase im Gebirge relativ sicher, denn in der trockenen Luft haben die lästigen Spinnentiere keine guten Überlebenschancen. Hausstaubmilben befinden sich bevorzugt in Bettdecken und Matratzen. Wer seine hausstaubmilbendichten Bettüberzüge nicht von zu Hause mitbringen möchte, kann sich in allergikerfreundliche Hotels und Pensionen einmieten.

Gereizte Nasenschleimhaut pflegen

Neben dem Gebirge bietet auch die See Pollenallergikern erholsame Ferien. So gelten die deutschen Nord- und Ostseeinseln, allen voran Helgoland, als relativ „heuschnupfensicher“. Generell sind die meisten meernahen Küstengebiete pollenarm und daher empfehlenswert. Dennoch gehen viele Allergiker auf Nummer sicher und packen ein abschwellendes Nasenspray mit in den Koffer. Doch diese Sprays haben gravierende Nachteile: Bei längerer Anwendung kann es zu Gewöhnungseffekten und Nebenwirkungen wie beispielsweise einer trockenen und gereizten Nasenschleimhaut kommen. Eine wirksame Alternative bietet etwa Aspecton Nasenspray, das auf Basis einer leicht hypertonen Salzlösung wirkt. So kann die Nasenschleimhaut auf sanfte Weise zum Abschwellen gebracht und durch den Wirkstoff Hypromellose bildet sich ein dünner Film auf der Nasenschleimhaut, der den Kontakt mit Pollen verringert. Nähere Informationen finden Interessierte unter http://www.aspecton.de.

Pollenflugzeiten checken

Wer nicht in pollenarme Gebiete reisen kann, dem bietet sich beispielsweise die Möglichkeit, über die europaweite Pollensaison bei der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst unter http://www.pollenstiftung.de zu erfahren, wann und wo welche Pollenarten gehäuft vorkommen. Wer sich nicht sicher ist, welche Pflanzen für die Allergie verantwortlich sind, sollte dies unbedingt von einem Facharzt abklären lassen. Während der Spitzenbelastungszeiten des betreffenden Pollen-Allergens sollte dann die Aufenthaltszeit im Freien verringert werden. Tipp: An bedeckten oder regnerischen Tagen hält sich der Pollenflug in Grenzen.

Scroll to Top