Per Pedes durch die Rhön

(djd). Dichte Mischwälder wachsen auf sanft ansteigenden Kalk- und Sandsteinhängen. Dazwischen dehnen sich grüne Täler, Trockenrasengebiete und Streuobstwiesen aus. Die Streu – ein beliebtes Angelgewässer – windet sich durch die Wiesenauen. Die beschauliche Region in den östlichen Ausläufern des Mittelgebirges Rhön – im Dreiländereck Hessen, Bayern und Thüringen gelegen – lädt Wanderer und Naturliebhaber zu einem erholsamen Urlaub ein.

Erlebnisvielfalt

Im Zentrum des Streutals liegt Ostheim – ein charmantes Fachwerkstädtchen mit knapp 4.000 Einwohnern. Bekannt durch die Kirchenburg, bei den Besuchern beliebt als Einkaufs- und Urlaubsstadt, hält der Luftkurort eine Vielfalt von Erlebnissen für seine Gäste bereit.

So ist der Ort an das 6.000 Kilometer lange Wander- und Radwegenetz der Rhön angeschlossen. Der bekannte Premium-Wanderweg „Hochrhöner“ oder lohnende Ausflugsziele in den Nachbargemeinden – etwa das Freilandmuseum in Fladungen oder das Schwarze Moor – sind schnell erreicht. Zudem führen acht Rundwanderwege durch das abwechslungsreiche Gelände um das Städtchen.

„Fuchs-„, „Hasen-“ und „Kirschweg“

Der neun Kilometer lange „Blumenweg“ führt beispielsweise entlang des Flüsschens Streu ein Stück in die Rhön und über den Dachsberg wieder zurück. Der „Kirschweg“ leitet die Wanderer zur „Ostheimer Warte“, einem Wachturm aus dem Mittelalter. Der acht Kilometer lange „Fuchsweg“ reicht in die andere Richtung über das Naturschutzgebiet Weyershauck bis hinauf zur bewirtschafteten Burgruine Lichtenburg. Auf halbem Weg befindet sich jeweils ein überdachter Sitzplatz, der zum Ausruhen und zu einer Stärkung einlädt.

Zwei Naturlehrpfade klären über viele wissenswerte Details zur Tier- und Pflanzenwelt auf und sind daher besonders für Familienwanderungen interessant. Mehr Informationen gibt die Tourist-Information unter Telefon 09777-1805 beziehungsweise http://www.ostheimrhoen.de weiter.

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