Partikelfilter für Diesel werden gefördert

(djd). 330 Euro vom Staat können sich die Besitzer eines älteren Dieselfahrzeugs sichern, wenn sie bis Ende 2012 einen Partikelfilter nachrüsten lassen. Sinnvoll ist die Investition in die Verbesserung der Umweltfreundlichkeit auf jeden Fall. Verschärfte Einfahrtregelungen versperren Fahrzeugen mit roter Plakette bereits heute den Weg in rund 20 deutsche Innenstädte. In Stuttgart, Frankfurt am Main, Osnabrück und Krefeld sind bereits seit Januar 2012 nur Fahrzeuge mit grüner Plakette zugelassen, und ab 2013 heißt es in etlichen weiteren Städten für gelbe und rote Plaketten: „Wir müssen leider draußen bleiben.“

Nachrüsten, bevor die Fördergelder auslaufen

Rund 30 Millionen Euro hat das Bundesumweltministerium für die Förderung der Partikelfilter-Nachrüstung für Dieselfahrzeuge im laufenden Jahr bereitgestellt. Die Fördergelder reichen also für etwa 90.000 Nachrüstungen, die seit Februar 2012 über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle abgerufen werden können. Das Potenzial für die Nachrüstung liegt bei rund 3,4 Millionen Diesel-Kraftfahrzeugen, wie das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe berichtet. Daher lohnt es sich, schnell zu sein und den Filter einbauen zu lassen, bevor der Fördertopf zur Neige geht.

Beratung und Einbau vom Kfz-Profi

Beratung zur Auswahl der passenden Filtertechnik bieten die Kfz-Betriebe. Wer sich vorab informieren möchte, welche Produkte zu seinem Fahrzeug passen, wird auf der Internetseite http://www.feinstaubplakette.de fündig. Je nach Fahrzeug und Umfang der nötigen Nachrüstung, etwa mit einem zusätzlichen Oxydationskatalysator, müssen Dieselbesitzer mit Kosten zwischen 650 und 1.500 Euro rechnen. Mehr Informationen und eine Datenbank mit einer bundesweiten Suche nach Kfz-Betrieben gibt es unter http://www.kfzgewerbe.de im Internet.

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