Optik trifft Gentechnik: Innovationsforum Optogenetik gestartet

Das neue Feld der Optogenetik will mit lichtgesteuerten Proteinen und Biomolekülen neue Anwendungen in der Biomedizin, Biotechnologie und Wirkstoffentwicklung erschließen. Dazu sollen technische, biologische und medizinische Kompetenzen miteinander verknüpft werden.

Unbekanntes Terrain erschließen

„Da das Feld Optogenetik noch so neu ist, müssen alle Beteiligten über ihre bestehenden Kontakte und Ansätze hinausdenken,“ erläutert Dr. Dag Heinemann, Organisator des Innovationsnetzwerks und Leiter der Gruppe Biophotonics am LZH, den Ansatz und fährt fort: „Wir werden die wichtigen Akteure aus Optik und Gentechnik im Innovationsnetzwerk Optogenetik zusammen bringen, um das noch unbekannte Terrain zu erschließen und den Grundstein für neue Kooperationen zu legen.“

Interessant ist dies vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen (KMUs). Sie werden die Gelegenheit haben, mit möglichen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen zu kommen und neue Geschäftsfelder und Absatzmärkte zu eröffnen.

Das LZH sieht sich dabei als verbindendes Glied. „Wir arbeiten seit Jahren mit Partnern aus beiden Bereichen. Wir als anwen-dungsorientiertes Forschungsinstitut bringen die Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit KMUs und dem Technologietransfer mit,“ fasst Dr. Heinemann zusammen. Das Forum wird unterstützt durch PhotonicNet, BioRegioN und hannoverimpuls.

Nähere Informationen zu der Veranstaltung folgen in Kürze. Interessierte können sich an Dr. Heinemann unter optogenetik@lzh.de wenden.

Das Innovationsnetzwerk Optogenetik wird im Rahmen der Initiative „Innovationsforen Mittelstand“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Zu der Pressemitteilung gibt es zwei Abbildungen.

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