„Open-Air Küche in Ice“ – Schneeskulpturen in Ischgl

Ischgl

Ischgl. „La Crème de la Crème“, „Prost den Sterneköchen“ oder „RATAOUILLE – für alle!“ – Ab sofort fahren Wintersportler im Ischgler Skigebiet auf über 2.300 Meter Seehöhe bis Ende April 2017 durch eine riesige Open-Air Küche. Für diesen Anblick kochten im Januar 2017 zehn ausgewählte Bildhauer beim 24. Schneeskulpturenwettbewerb „Formen in Weiß“ mit dem Ischgler Schnee ihr eigenes Süppchen à la „Sterne Cup der Köche“.

Ischgl – Erlebnisse pur

Trotz starkem Schneefall und schwierigen Bedingungen entstanden in fünf Tagen aus 50 Tonnen Schnee zehn bis zu zehn Meter hohe, im Skigebiet verteilte, Skulpturen. Sieger wurden die „Schneeköche“ Ivo Piazza und Reiner Kasslatter aus Italien, die mit „Guten Appetit in Ischgl“ den Geschmack der Ischgler Jury bei der Siegerehrung Mitte Januar trafen.

Ischgl-Gäste können die riesigen Sterne-Kreationen bis Ende April auf und neben den Pisten genießen. Denn: So lange bleiben die eisigen Gebilde in der Silvretta Arena dank Schneesicherheit garantiert „frisch“. Eine Karte mit Erklärungen und Standorten der „Formen in Weiß“ ist kostenlos beim Tourismusverband erhältlich.

Schneeskulpturenwettbewerb 2017 in Ischgl: „Formen in Weiß“
Schneeskulpturenwettbewerb 2017 „Formen in Weiß“ in Ischgl; die Skulptur „Remuage“ des italienischen Teams Simon Rauter und Peter Waldboth belegt den 2. Platz; © TVB Paznaun-Ischgl

Internationale Bildhauer inszenieren „Sterne Cup der Köche“ in Schnee

Zum Anbeißen: Beim Schneeskulpturenwettbewerb „Formen in Weiß“ garnierten internationale Künstler das Skigebiet passend zum Motto „Sterne Cup der Köche“ mit geschmackvollen Schneekreationen. Nicht nur die Wintersportler zeigten sich beim Schneeskulpturenwettbewerb „Formen in Weiß“ von der einzigartigen Sterne-Küchenschlacht begeistert, auch die Ischgler Preisrichter waren von der kreativen Vielfalt beeindruckt. Am Ende trafen Ivo Piazza und Reiner Kasslatter aus Italien mit ihrem „Guten Appetit in Ischgl“ am besten den Geschmack der Jury und wurden mit Platz Eins ausgezeichnet. Den zweiten Rang belegte die Skulptur „Remuage“ des italienischen Teams Simon Rauter und Peter Waldboth. Ivan Holzknecht und Armin Rifesser, ebenfalls aus Italien, wurden mit „La Crème de la Crème“ Dritte.

Der Schneeskulpturenwettbewerb „Formen in Weiß“ gilt heute als fest etabliertes Event. Bereits seit 24 Jahren nehmen professionelle Bildhauer aus aller Welt daran teil und setzen ihre eiskalten Vorstellungen in der Silvretta Arena um. Wie es zur Wettbewerb-Idee kam? Der ganze Schnee – 90 Prozent des Skigebiets liegen schneesicher über 2.000 Meter Seehöhe – musste irgendwo hin. Aus diesem Grund machte der Tourismusverband 1994 aus der Not eine Tugend und ließ aus den übermäßigen Schneemassen eine Open-Air-Galerie im Skigebiet erbauen. Bis heute – mit Erfolg.

Eventtipp

Am 2. und 3. April 2017 liefern sich beim 20. „Sterne Cup der Köche“ in Zusammenarbeit mit Laurent-Perrier echte internationale Sterneköche in der Silvretta Arena spannende Duelle im Riesenslalom und am Herd.

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