Online-Studie: Corona-bedingtes Homeoffice

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Homeoffice – Die meisten gehen nicht nur deshalb arbeiten, um Geld zu verdienen. Arbeit erfüllt im Idealfall vielmehr auch psychologische Grundbedürfnisse: Dazu zählt der Wunsch, sich selbst als kompetent bei der Arbeit zu erleben, die Möglichkeit, eigenständig über bestimmte Prozesse zu entscheiden, sowie die Erfahrung, Teil eines Teams zu sein. Sind diese grundlegenden Bedürfnisse erfüllt, macht uns das glücklich und zufrieden.

IfADo-Forschende möchten in einer aktuellen Untersuchung analysieren, wie sich die Befriedigung grundlegender menschlicher Bedürfnisse durch den Job zwischen dem regulären Arbeiten im Büro vor der Corona-Pandemie und dem plötzlich angeordneten Homeoffice unterscheidet. „Viele Unternehmen müssen aktuell das flächendeckende Homeoffice und mobile Arbeiten aufgrund der Corona-Pandemie testen. Die Situation erinnert quasi an ein Experiment. Wir können in dieser Phase wichtige Informationen darüber sammeln, wie gut und für wen die Umstellung funktioniert sowie welche Bedingungen helfen können, möglichen Belastungsquellen entgegenzuwirken“, erklärt Dr. Hannah Schade, IfADo-Studienleiterin der aktuellen Online-Befragung.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Studie gesucht

Gesucht werden Beschäftigte, die aufgrund der Corona-Pandemie ins Homeoffice gewechselt sind (maximal ein Tag pro Woche noch im Büro), vorher die meiste Zeit regulär im Büro gearbeitet haben (maximal ein Tag pro Woche im Homeoffice) und ihre üblichen Tätigkeiten von zu Hause ausüben können. Die Studie findet komplett online statt. Sie besteht aus einer Vorerhebung (20-30 Minuten) und kurzen täglichen Befragungen (5-10 Minuten) an den nächsten zehn Arbeitstagen. Als kleines Dankeschön bekommen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer 35 Euro. Zudem helfen alle Teilnehmenden mit, zu verstehen, wie die Umstellung auf Homeoffice zukünftig besser gestaltet werden kann. Weitere Informationen zur Studienteilnahme gibt es hier:
https://www.soscisurvey.de/coronaHO/?q=inOE

Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) unter Rechtsträgerschaft der Forschungsgesellschaft für Arbeitsphysiologie und Arbeitsschutz e.V. erforscht die Potenziale und Risiken moderner Arbeit auf lebens- und verhaltenswissenschaftlicher Grundlage. Aus den Ergebnissen werden Prinzipien der leistungs- und gesundheitsförderlichen Gestaltung der Arbeitswelt abgeleitet. Zu diesem Zweck beschäftigt das IfADo rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Institut finanziert sich aus einer institutionellen Förderung von Bund und Land sowie aus Drittmitteln (2019 insgesamt 14,7 Mio. Euro). Das IfADo ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, die 96 selbstständige Einrichtungen umfasst.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Dr. Hannah Schade
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Forschungsgruppe „Flexible Verhaltenssteuerung“
Telefon: + 49 231 1084-331
E-Mail: schade@ifado.de


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