Oncothermie als ergänzende Wärmetherapie bei Prostatakrebs auf dem 7. Dortmunder Patientenseminar

Der Stücker-Vortrag am Samstag, 16.15 Uhr, lautet:  „Oncothermie, ein Baustein in der adjuvanten immunologisch-onkologischen Therapie“. Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Oncotherm GmbH als Sponsor. Weitere Förderer sind u.a.: Klinikum Dortmund, Astellas Pharma, Bayer HealthCare, Janssen-Cilag, Roche Deutschland Holding, Sanofi-Aventis Deutschland, Takeda Pharma, Asklepios Helenenklinik.

Weitere Vorträge u.a.: Früherkennung im Fokus der Öffentlichkeit, Prof. Truß, Direktor Klinikum Dortmund;  Integrative Onkologie, Dr. Böcher, Direktor Klinik Soest-Paradiese; Aktuelle Therapien bei BPH und Inkontinenz, Dr. Orth, Chefarzt Klinikum Westfalen; Prostatektomie – operative Verfahren, Prof. Truß, Direktor Klinikum Dortmund; Brachytherapie, Dr. Machtens, Chefarzt Marienkrankauenhaus Bergisch-Gladbach; Dickdarmkrebs, Vorsorge-  Prävention, Prof. Heike Direktor Klinikum Dortmund; Chemotherapie bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom,  Dr. Reckwitz, Urologe Dortmund.

„Dieses breite Spektrum der Vorträge zeigt, dass die Oncothermie als spezielle Form der lokal wirksamen Wärmetherapie ihren Platz im Kanon der Krebsmedizin gefunden hat. Besonders in der komplementärmedizinischen Onkologie kann die Oncothermie auf mehreren Ebenen wirken. So attackiert sie selbst die Krebszellen. Deren Reparaturfähigkeiten nehmen ab, wenn sie erhöhten Temperaturen ausgesetzt sind. Die Wärme der Oncothermie macht die Zellhülle durchlässiger und damit die Zellen angreifbarer für das Immunsystem. Zudem unterstützt die Oncothermie Chemo- und Strahlentherapien Sie wirken intensiver in einem Gewebe, in dem die Durchblutung durch höhere Eigentemperatur gesteigert ist“, sagt  Prof. Dr. András Szász. Der Stücker-Vortrag behandelt diese adjuvante, ergänzende Rolle der Oncothermie.

Die Oncothermie will diese adjuvante Funktion erfüllen und fokussiert dazu Wärme – anders als die Ganzkörperhyperthermie – gezielt auf den Tumor. Hier arbeitet die Oncothermie nicht-gewebeverletzend und körperregional begrenzt: Sie kombiniert – anders als die reine Wärmetherapie – Wärme mit Effekten elektrischer Felder. Da Krebsgewebe elektrische Energie besser leitet als gesundes Gewebe, lassen sich gesunde von kranken Zellen trennen. Nur sie haben „thermischen Stress“ dank künstlichen Fiebers. Dabei können Krebszellen gegen zeitgleich andere Therapien sensibler sein, so dass deren Wirksamkeit steigt. Die Dosierung kann sinken. Die Kombination von Temperatur und elektrischem Feld soll der Auslöser für den angestrebten programmierten Zelltod sein „Dazu kommt ein zusätzlicher Effekt. Wir stärken auch das Immunsystem. Das stützt auch Patienten, die von der Schulmedizin aufgegeben wurden“, so Szász.

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