Ohne chemische Zusätze

(djd). Beim Bau eines Hauses gibt es so vieles in der Planung zu bedenken, dass die Bauherren manchen Gewerken „hinter der Wand“ nur wenig Aufmerksamkeit schenken. Der Fachhandwerker weiß doch, was wer tut – so denken viele Bauherren, wenn es zum Beispiel um die Trinkwasserinstallation geht. Doch gerade bei dem sensiblen Thema Trinkwasser lohnt es sich, etwas genauer hinzusehen, denn die Hausinstallation, durch die unser wertvollstes und wichtigstes Lebensmittel vom Hausanschluss zu den Entnahmestellen in Küche und Bad gelangt, bleibt in der Regel jahrzehntelang im Einsatz und hat einen großen Einfluss auf die Qualität des Trinkwassers.

Beim Trinkwasser keine Gefahr durch Umwelthormone

Kupferleitungen haben sich schon seit vielen Jahrzehnten bewährt, viele Informationen über ihren Einsatz gibt es unter http://www.mein-haus-kriegt-kupfer.de. Wie langlebig die neueren Kunststoff- oder Kunststoff-Metall-Verbundrohre in der Praxis sind, darüber liegen noch keine echten Langzeiterfahrungen vor. Auch gibt es noch keine abschließenden Untersuchungen darüber, ob sie sich neutral zum Trinkwasser verhalten oder Stoffe abgeben können. In der Deutschen liebstem Getränk, dem Mineralwasser, haben Ökotoxikologen dagegen bereits erhöhte Belastungen durch Umwelthormone aus Plastikflaschen nachgewiesen. Im Rahmen eines vom Umweltbundesamt geförderten Forschungsprojekts an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main haben die Forscher festgestellt, dass Mineralwässer in Plastikflaschen im Vergleich zum Wasser aus Glasflaschen etwa doppelt so hoch mit Umwelthormonen belastet waren. Unterschiedliche Chemikalien wie Weichmacher können aus Plastikflaschen auslaugen und ins Wasser übergehen.

Keine übermäßige Vermehrung von Keimen

Als Halbedelmetall reagiert Kupfer mit Sauerstoff. In Kupferleitungen bildet sich durch die Reaktion mit dem im Wasser befindlichen Sauerstoff eine Oxid-Schutzschicht, die das Rohr vor weiteren Angriffen zuverlässig schützt. Zudem konnte für Kupfer nachgewiesen werden, dass es durch seine antimikrobiellen Eigenschaften der übermäßigen Vermehrung von Keimen im Wasser entgegenwirkt. So leistet Kupfer einen aktiven Beitrag zum Schutz des Lebensmittels Trinkwasser.

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