Offene Ethik-Uni diskutiert über regenerative Medizin

Wollen wir eine Gesellschaft der „ewigen Jugend“? Was sind mögliche Chancen der regenerativen Medizin? Wie weit darf die regenerative Medizin gehen? Dürfen Wissenschaftler mit menschlichen Embryonen und Stammzellen forschen? Wo liegen ethische Grenzen und Herausforderungen? Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, im Frühjahr oder Sommer 2016 an der Ethik-Universität zur Regenerativen Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) teilzunehmen, bei der es Antworten auf diese und weitere Fragen geben soll. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. An vier aufeinander aufbauenden Abenden werden die Themen abgehandelt.

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Ethik-Universität wird von der Patientenuniversität der MHH am Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung in Kooperation mit dem Institut für Geschichte, Ethik und Philosophie der Medizin organisiert – unterstützt von Experten und Forschern der MHH, unter anderem aus dem Exzellenzcluster REBIRTH.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hören Vorträge zu ethischen Themen und lernen die Möglichkeiten der regenerativen Medizin und aktuelle Forschungsprojekte der MHH kennen. Wie schon in der Patientenuniversität bewährt, können sie an interaktiven Mitmach- und Lernstationen und in Kleingruppen ihr Wissen vertiefen und mit Experten diskutieren. Anhand von Fallstudien und Zukunftsszenarien können sie ihren eigenen Standpunkt reflektieren, begründen und gegen andere Argumente abwägen.
Die Ethik-Universität zur regenerativen Medizin findet an vier aufeinander aufbauenden Terminen jeweils mittwochs von 17.30 bis 20.30 Uhr statt. Die Veranstaltungsreihe wird zweimal hintereinander angeboten:

1. Veranstaltungsreihe: 24. Februar 2016, 2. März 2016, 9. März 2016, 16. März 2016
2. Veranstaltungsreihe: 8. Juni 2016, 15. Juni 2016 , 22. Juni 2016, 29. Juni 2016

Die Teilnahme an der Veranstaltungsreihe ist kostenfrei.

Interessierte können sich über das Portal SurveyMonkey online unter bis zum 10. Februar anmelden oder telefonisch bei Antje Meyer unter der Rufnummer (0511) 532-4038.

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