Öffentliche Veranstaltungen am 3., 20., 24. und 28. September

Herrenhäuser Forum analysiert die Zukunft unserer Mobilität

Nachdem Mobilität über lange Zeit nur die Möglichkeit bedeutete, von A nach B zu kommen, steht sie heute für viel mehr: Mobilität ist zu einer Lebensweise geworden – und ragt damit weit über Transportwege und -systeme hinaus bis in gesellschaftliche Fragen, Trends und Wünsche hinein. Gleichzeitig bringt die wachsende Mobilität ökologische und soziale Folgen mit sich, wie die Erkenntnis, dass sich der Verkehr in seiner heutigen Form nicht beliebig vermehren lässt. Was bedeutet zunehmende Mobilität für unsere Städte, für unsere Art zu leben und zu reisen? Welche neuen Technologien werden uns dabei in Zukunft ermöglichen, mobil zu sein?

Herrenhäuser Forum: Mobilität: Von der Zukunft eines Lebensgefühls

Donnerstag, 3. September 2015, 19 Uhr
Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Einlass beginnt um 18:15 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an .

PROGRAMM:

Impulsvorträge
Prof. Dr. Joachim Scheiner, Verkehrs- und Raumplaner, Technische Universität Dortmund
Prof. Dr. Andreas Knie, Mobilitätsforscher, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel

Podiumsdiskussion mit
M. Sc. Florian Herrmann, Leiter des Competence Centers „Mobility Innovation“, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation
Prof. Dr.-Ing. Karsten Lemmer, Direktor des Instituts für Verkehrssystemtechnik, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
sowie den Vortragenden

Moderation durch Dr. Daniel Lingenhöhl, Spektrum.de

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Erste Herrenhausen Matinee über die Bedeutung des Gartenensembles

Als Johann Friedrich Herzog von Braunschweig-Lüneburg 1665 ein Schloss im Dorf Herrenhausen errichten ließ, ahnte wohl niemand, welche wechselvolle Entwicklung dieses Schloss durchleben würde. Geprägt wurden Schloss und Gärten in Herrenhausen vor allem von Sophie von der Pfalz, der Ehefrau von Herzog Ernst August, die inspiriert durch ihre Gespräche mit dem großen Philosophen Leibniz hier gestalterisch tätig wurde. Bis heute zählt der Große Garten zu den bedeutendsten Barockgärten Europas. Wie ist die Historie von Herrenhausen, welche Bedeutung hat der Garten und welches ist sein Entwicklungspotenzial?

Herrenhausen Matinee: Unser Herrenhausen 2030 – Geschichte und Perspektiven

Sonntag, 20. September 2015, 11 Uhr
Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Einlass beginnt um 10 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an .

PROGRAMM:

Vorträge
Prof. Dr.-Ing. Uta Hassler, Institut für Denkmalpflege und Bauforschung, ETH Zürich
Prof. Dr. Horst Bredekamp, Institut für Kunst- und Bildgeschichte, Humboldt-Universität zu Berlin
Prof. Dr. Hubertus Fischer, Professor für Ältere Deutsche Literatur, Leibniz Universität Hannover

Podiumsdiskussion mit
Prof. Dr.-Ing. Anke Seegert, Institut für Landschaftsarchitektur, Leibniz Universität Hannover
Prof. Dr. Joachim Wolschke-Bulmahn, Institut für Landschaftsarchitektur, Leibniz Universität Hannover
sowie den Vortragenden

Moderation durch Prof. Arno Sighart Schmid, Landschaftsarchitekt, Schmid / Treiber & Partner

Die Matinee ist eine gemeinsame Veranstaltung der Freunde der Herrenhäuser Gärten e.V. und der VolkswagenStiftung.

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Nur einen Klick entfernt: Herrenhäuser Gespräch diskutiert Wissensvermittlung gestern, heute und morgen

Wer früher verlässliche Auskünfte über komplizierte Sachverhalte suchte, schlug den Brockhaus auf – für weitere Details zur Vertiefung des eigenen Wissens und Erweiterung des Horizonts standen Bibliotheken oder Buchhandlungen parat. Inzwischen wird der Brockhaus nicht mehr gedruckt, denn Wissen auf neuestem Stand ist stets nur einen Klick entfernt. Auch für Bibliotheken, Archive und Buchläden bedeutet das einen gewaltigen Wandel. Welche Rolle spielt das gedruckte Wort in der Wissensvermittlung der Zukunft? Müssen wir Wissensvermittlung völlig neu denken – oder gilt es eher, seit Jahrhunderten bewährte Mittel anzupassen und zu ergänzen?

Herrenhäuser Gespräch: Von Bibliotheken und dem schnellen K(l)ick – Wissensvermittlung heute und morgen

Donnerstag, 24. September 2015, 19 Uhr
Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Einlass beginnt um 18:15 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an .

PROGRAMM:

Podiumsgespräch mit
Prof. Dr. Ulrich Raulff, Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach
Dr. Carola Schelle-Wolff, Leiterin der Stadtbibliothek, Landeshauptstadt Hannover
Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider, Direktor, Universitätsbibliothek Leipzig

Moderation durch Dr. Ulrich Kühn, NDR Kultur

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit NDR Kultur, der Landeshauptstadt Hannover sowie der VolkswagenStiftung aus Anlass des 575-jährigen Bestehens der Stadtbibliothek Hannover statt.

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Leopoldina Lecture fragt nach Mitteln und Wegen gegen psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz

Berufliche Tätigkeit wirkt sich z. B. durch Strukturierung des Alltags, Erlangen von Anerkennung oder sozialen Austausch positiv auf die seelische Gesundheit aus. Gleichzeitig kann sie Ursache für psychische Störungen sein: Prekäre Arbeitsverhältnisse, Termin- und Leistungsdruck und das Vermischen von Arbeit und Freizeit können zu Stress und Überforderung und schließlich zu Angst- oder Schlafstörung, Depression oder dem Burnout-Syndrom führen. Und die Fehlzeiten durch psychische Störungen in Deutschland steigen kontinuierlich. Wie soll eine Gesellschaft mit den Herausforderungen psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz umgehen?

Leopoldina-Lecture: Burnout, Angst und Depression. Wie können wir psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz vorbeugen?

Montag, 28. September 2015, 19 Uhr
Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Anmeldungen unter . Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an .

PROGRAMM:

Begrüßung und Einführung
Dr. Henrike Hartmann, Leiterin Förderabteilung, VolkswagenStiftung
Prof. Dr. Frank Rösler, Präsidiumsmitglied Leopoldina

Kurzvorträge
aus medizinisch-psychiatrischer Sicht: Prof. Dr. Peter Falkai, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Ludwig-Maximilians Universität München
aus arbeitswissenschaftlicher Sicht: Prof. Dr. Sabine Sonnentag, Professorin für Arbeits- und Organisationspsychologie, Universität Mannheim

Podiumsdiskussion
mit den Vortragenden

Moderation durch Prof. Dr. Frank Rösler

Die Lecture ist eine Kooperationsveranstaltung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der VolkswagenStiftung.

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