Öffentliche Veranstaltungen am 20. März und 27. April in Hannover

Aufstand im Warschauer Ghetto als Thema bei Herrenhäuser Forum

Hunger, Krankheiten und brutale Willkür bestimmten den Alltag der etwa 40.000 Menschen, die von den deutschen Besatzern ins Warschauer Ghetto gesperrt wurden. Als 1942 ihre Deportation in das Vernichtungslager Treblinka begann, formierte sich Widerstand. Gegen das Aufbäumen der Ghettobewohner kämpften SS-Verbände und setzten im April und Mai 1943 schließlich ganze Straßenzüge in Brand; Massenerschießungen und -deportationen sowie die symbolische Sprengung der Großen Synagoge beendeten gewaltsam den Aufstand. Wie war ein Überleben bis dahin überhaupt möglich? Wie organisierte sich der Widerstand? Und wie beeinflusst dieses Kapitel die deutsch-polnischen Beziehungen seit 1945?

Herrenhäuser Forum: „Aufstand im Warschauer Ghetto“
(Link zur Veranstaltung: )

Dienstag, 20. März 2018, 19 Uhr
Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Einlass beginnt um 18:15 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an .

PROGRAMM:

Vorträge
Dr. Ingo Loose, Institut für Zeitgeschichte, Berlin
Prof. em. Dr. Klaus Ziemer, Universität Trier

Moderation durch Jun.-Prof. Dr. Maren Röger, Universität Augsburg

———————–

Science Movie Night mit „Am Ende ein Fest“ über das Sterben in Würde

Die Frage, wie man der Bitte um ein „Sterben in Würde“ durch Suizid, Beihilfe zum Suizid und Sterbehilfe gerecht werden kann, fordert Politik, Wissenschaft und Rechtsprechung seit langem heraus. Hierzulande wird zunächst geprüft, welches die Tatbestände sind und welcher Paragraph des Strafgesetzbuches Anwendung findet – also ob Mord, Totschlag oder Tötung auf Verlangen vorliegt. Dazu kommen ethische Konflikte: Ist es der Freiheit des Menschen zu überlassen, seinem Leben selbst ein Ende zu setzen? Um dieses Motiv kreist der Film „Am Ende ein Fest“ (Regie: Sharon Maymon und Tal Granit, 2014). Er handelt von Menschen in einer Seniorengemeinde in Jerusalem, die von Leiden geplagt ihrem Ende entgegensehen und dieses selbst gestalten wollen. Bei der 5. Herrenhausen Science Movie Night werden im Anschluss an die Filmvorführung Expert(inn)en aus Medizinethik, Rechtswissenschaften sowie Palliativ- und Hospizpflege unterschiedliche Aspekte der Sterbehilfe diskutieren: Welche Möglichkeiten der menschlichen Sterbebegleitung und Versorgung gibt es – und wo ist Verbesserung notwendig? Mit welchen juristischen Konsequenzen müssen Beteiligte rechnen?

Herrenhausen Science Movie Night: „Am Ende ein Fest“
(Link zur Veranstaltung: )

Freitag, 27. April 2018, 19 Uhr
Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Einlass beginnt um 18:15 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an .

PROGRAMM:

Einführung und Vorstellung der Diskutanten, anschließend Filmvorführung

Diskussionsrunde mit
Prof. Dr. Susanne Beck, Juristische Fakultät, Leibniz Universität Hannover
Dr. Gerald Neitzke, Medizinethik, Klinische Ethik, Vorsitzender des Klinischen Ethik-Komitees (KEK), Medizinische Hochschule Hannover
Dr. Sven Schwabe, Referent des Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen

Weitere Informationen zu Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden Sie unter .

Scroll to Top