Öffentliche Veranstaltungen am 17., 19. und 24. November

Helfen globale Hilfen ärmeren Ländern tatsächlich? Forum diskutiert Entwicklungszusammenarbeit

Ziel der Entwicklungszusammenarbeit ist es, mehr Menschen ein Leben ohne materielle Not zu ermöglichen. Die Idee der Entwicklungszusammenarbeit wird jedoch seit längerem kritisch diskutiert, beispielsweise im Hinblick auf einen möglichen ideologischen „Eurozentrismus“ oder wirtschaftspolitisch, wenn lediglich das Bruttoinlandsprodukt bei der Messung von Entwicklung als Referenzwert genommen wird. Wie lässt sich Entwicklung messen? Wer kann Einfluss auf den Inhalt der Entwicklungszusammenarbeit nehmen? Und welche gesellschaftlichen und kulturellen Konflikte kann die Unterstützung auslösen?

Herrenhäuser Forum:
Zwischen Wohlstand und Widerstand – Was bewirkt Entwicklungszusammenarbeit?

Dienstag, 17. November 2015, 19 Uhr
Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Einlass beginnt um 18:15 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an .

PROGRAMM:

Impulsvorträge von
Prof. Dr. Stephan Klasen, Entwicklungsökonom, Universität Göttingen
Prof. Dr. Bettina Engels, Konfliktforscherin, Freie Universität Berlin

Podiumsdiskussion mit
Prof. Dr. Petra Dannecker, Entwicklungssoziologin, Universität Wien
Prof. Dr. Thorsten Bonacker, Konfliktforscher, Universität Marburg
sowie den Vortragenden

Moderation durch Christiane Grefe, DIE ZEIT

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Braucht das Essen mehr Kultur? Herrenhäuser Gespräch über unser täglich Brot in einer digitalen Welt

„Du bist, was Du isst“, heißt es im Volksmund. Für unsere heutige Esskultur ist prägend, wann, wo, wie und in welcher Gesellschaft wir essen: Oft am PC, häufig beim Telefonieren oder während wir unterwegs sind. Gleichzeitig müssen die Kinder für den Schultag und danach versorgt werden – auch wenn wir selbst nicht da sind. So wird unsere Nahrungsaufnahme immer häufiger zum Logistikproblem. Raubt uns der stressige Alltag, allem voran unsere permanente Erreichbarkeit in einer vernetzten Welt, unsere Tischkultur? Wie kann Nahrungsaufnahme wieder zum Genuss und freudigen Beisammensein werden? Und wird es Zeit für eine Renaissance des „Sonntagsbratens“?

Herrenhäuser Gespräch:
Tischlein deck dich! Rituale und Esskultur in einer digitalen Welt

Donnerstag, 19. November 2015, 19 Uhr
Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Einlass beginnt um 18:15 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an .

PROGRAMM:

Podiumsgespräch mit
Prof. Dr. Gunther Hirschfelder, Kulturanthropologe, Universität Regensburg
Prof. Dr. Maren Möhring, Kulturwissenschaftlerin, Universität Leipzig
Prof. Dr. Marin Trenk, Ethnologe, Universität Frankfurt am Main
Prof. Dr. Harald Lemke, Philosoph, Universität Lüneburg

Moderation durch Dr. Ulrich Kühn, NDR Kultur

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Wie steht es um unsere Kinder? Forum analysiert ihre Gesundheit und Entwicklung

In einer europaweiten Studie wurden tausende Kinder befragt und untersucht, um ihre Gesundheit zu beurteilen – und wie sie sich verbessern lässt. Die Studien zeigen z. B., dass jedes fünfte Kind übergewichtig oder gar fettleibig ist; in Deutschland ist jedes achte Kind im Schulalter zu dick. Aber: Übergewicht kann ein Risikofaktor für viele schwerwiegende Leiden wie Diabetes oder Krebs sein. Grund genug zu fragen: Wie wachsen Kinder auf, was prägt ihren Lebensstil, was ihre körperliche und geistige Gesundheit? Was können wir tun, damit sich unsere Kinder gut entwickeln und zufrieden sind – und in welchen Bereichen sind übermäßige Sorgen unnötig?

Herrenhäuser Forum:
Zwischen Schulbrot und Smartphone: Alles gut bei unseren Kindern?

Dienstag, 24. November 2015, 19 Uhr
Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Einlass beginnt um 18:15 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an .

PROGRAMM:

Impulsvorträge von
Prof. Dr. Wolfgang Ahrens, Epidemiologe, Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie
Prof. Dr. Jeffrey Wimmer, Sozial- und Kommunikationswissenschaftler, TU Ilmenau

Podiumsdiskussion mit
Prof. Dr. Michael Schulte-Markwort, Direktor, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Dr. Johann Böhmann, Chefarzt Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Delmenhorst
sowie den Vortragenden

Moderation durch Rabea Rentschler, Redakteurin Gehirn+Geist und Spektrum der Wissenschaft

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Welche Herausforderungen birgt die Migration? Expertenvortrag über Lösungen in der aktuellen Flüchtlingskrise

Gegen die vorherrschende schlechte Stimmung aufgrund der Flüchtlingskrise in Europa – sowohl im liberalen als auch im konservativen Spektrum – wird der Vortrag Vorschläge aufführen, die allesamt dafür sprechen, dass sich die derzeitige Situation nicht nur handhaben, sondern vielmehr lösen lässt. Der Vortragende des Abends, Prof. Randall Hansen, ist Direktor des Centre for European, Russian and Eurasian Studies an der University of Toronto. Er wird einen historischen Überblick über die Nachkriegsmigration nach Europa geben und die sozioökonomischen Kosten und Nutzen der Migration analysieren. Zudem wird Hansen die Rolle und Bedeutung des Islam in Europa sowie politische und strategische Empfehlungen für den besten Umgang mit Immigration zur Sprache bringen.

Öffentlicher Abendvortrag:
Making Immigration Work: How Europe can Overcome its Immigration Crisis

Dienstag, 24. November 2015, 18 Uhr
Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Einlass beginnt um 17:30 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Der Abendvortrag findet im Rahmen der internationalen Konferenz „Lernen von Anderen und seine Grenzen“ (24.-25.11.2015) statt. Auf der gemeinsamen Veranstaltung des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) und der VolkswagenStiftung diskutieren Experten, was sich von anderen – vor allem im internationalen Kontext – lernen lässt und wo dieses Abschauen seine Grenzen findet.

Das Konferenzprogramm im Überblick:
• Einführung in das Thema des 6. SVR-Jahresgutachtens
• Staatsbürgerschaft und politische Teilhabe
• Asyl- und Flüchtlingspolitik
• Arbeitsmigrationspolitik
• Indexuntersuchungen als Vergleichsinstrument in der Migrationsforschung

Link zu weiteren Informationen:

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an der Abendveranstaltung sowie der Konferenz am Mittwoch, dem 25.11., teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an .

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