Öffentliche Veranstaltungen am 15. März sowie am 5. April in Hannover

Die Qual der Wahl? Herrenhäuser Forum analysiert, wer warum (nicht) wählt

Das politische Grundrecht zu wählen ist in Artikel 38 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland geregelt und berechtigt jeden deutschen Staatsbürger, der das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat, zur Wahl. Gegenwärtig gibt es rund 62 Mio. Wahlberechtigte in Deutschland. An der Bundestagswahl 2013 haben sich 71,5 Prozent der Wahlberechtigten beteiligt – die Wahlbeteiligung bei Landtagswahlen fällt regelmäßig geringer aus: Nur 60 Prozent der Wahlberechtigten machten im Durchschnitt in den letzten vier Jahren von seinem Recht Gebrauch. Was hält die Nichtwähler ab und warum wählen die Anderen? Gehört den Volksentscheiden die Zukunft oder ist die Zukunft der Demokratie gar digital? Und ist das Bürgerrecht auf freie Wahlen am Ende nicht auch eine Bürgerpflicht?

Herrenhäuser Forum: „Bürgerpflicht? Wer warum (nicht) wählt“
(Link zur Veranstaltung: )

Mittwoch, 15. März 2017, 19 Uhr
Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Einlass beginnt um 18:15 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an .

PROGRAMM:

Impulsvortrag von
Prof. Dr. Harald Schoen, Politische Wissenschaft und Politische Psychologie, Universität Mannheim

Podiumsdiskussion mit
Rouven Brües, Geschäftsführung und Vorstandsvorsitzender, Liquid Democracy
Dr. Yvonne Schroth, Vorstandsmitglied, Forschungsgruppe Wahlen
sowie dem Vortragenden

Moderation durch Ulrike Heckmann, NDR Info

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Grenzenloser Fortschritt? Der technisch optimierte Mensch im Fokus beim Herrenhäuser Forum

Als Weitspringer gehört Markus Rehm zur Weltspitze. Als Sprinterin und als Model ist Aimee Mullins ein Star. Beide sind attraktiv und erfolgreich – und Prothesenträger. Und beide sind Thema heftiger Diskussionen: Denn mit ihren hochmodernen künstlichen Extremitäten sind sie plötzlich leistungsfähiger als so mancher Konkurrent. Der körperliche Nachteil wandelt sich zum Wettbewerbsvorteil. Nach künstlichen Brüsten, Hüftgelenken und Herzklappen sind es nun künstliche Beine und Arme, die den Menschen optimieren. Ist das Mischwesen aus Mensch und Maschine, der Cyborg, bald nicht mehr Science-Fiction, sondern Realität? Wie weit lässt sich der Mensch durch Prothesen, Implantate und andere Hilfsmittel verbessern und wo sollte der medizinisch-technische Fortschritt seine ethischen Grenzen finden?

Herrenhäuser Forum: „Leben als Cyborg? Über den technisch veränderten Menschen“
(Link zur Veranstaltung: )

Mittwoch, 5. April 2017, 19 Uhr
Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Einlass beginnt um 18:15 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine formlose Anmeldung wird erbeten an .

PROGRAMM:

Impulsvorträge von
Prof. Dr. Cornelius Borck, Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung, Universität Lübeck
Prof. Dr. Hubert Egger, Prothetik-Experte, Fachhochschule Oberösterreich

Podiumsdiskussion mit
Prof. Dr. Walther Zimmerli, Philosoph, Humboldt-Universität zu Berlin
Prof. Dr. Stefan Lorenz Sorgner, Experte f. Post- und Transhumanistische Philosophie, John Cabot Universität in Rom
Prof. Andreas Mühlenberend, Industriedesign und Prothesengestaltung, Bauhaus-Universität Weimar
sowie den Vortragenden

Moderation durch Steve Ayan, Spektrum der Wissenschaft

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