Öffentliche Podiumsdiskussion: Vitaminversorgung in Deutschland – ein Grund zur Sorge?

Zu wenig contra zu viel, als Zusatz notwendig versus schädlich: Die öffentliche Diskussion um Vitamine mutet wie ein Glaubenskrieg zwischen zwei Lagern an. Zur fundierten Diskussion über das strittige Thema führt die Universität Hohenheim deshalb die führenden Köpfe aus Wissenschaft und wissenschaftlicher Politikberatung zusammen – darunter den Herausgeber der Nationalen Verzehrstudie, Prof. Dr. Gerhard Rechkemmer, und den Präsidenten der Dt. Gesellschaft für Ernährung, Prof. Dr. Peter Stehle.

Vitamine spalten die Nation – diese Schlagzeile könnte sich nahtlos in alle bisherigen widersprüchlichen Botschaften zu Vitaminen der letzten Jahre einreihen. Was sind denn Vitamine nun tatsächlich: Nährstoffe, mit denen wir in Deutschland eher über- oder eher unterversorgt sind? Sind künstliche Vitamine als Zusatz zur Ernährung überflüssige bis schädliche Stoffe, die nur die Industrie bereichern? Oder handelt es sich um sinnvollen Gesundheitsschutz für das Individuum?
Fest steht: Zu wenig Vitamine schaden der Gesundheit unserer Bevölkerung. Aber haben wir überhaupt ein Problem mit Vitaminen und wenn ja wer, und welches? Um diesen Fragen in allen Facetten Ziel führend nachzugehen, veranstaltet die Universität Hohenheim eine öffentliche Podiumsdiskussion, zu der neben Teilnehmern aus Wissenschaft bewusst auch Vertreter von Medien und Industrie beitragen.
Es werden debattieren:
• Prof. Dr. rer. nat. Gerhard Rechkemmer, Herausgeber der Nationalen Verzehrstudie, Präsident des Max-Rubner-Institut
• Prof. Dr. rer. nat. Peter Stehle, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährung
• Prof. Dr. med. H. K. Biesalski. Ernährungsmediziner, Universität Hohenheim
• Prof. Dr. med. Berthold Koletzko, Pädiater, Universitätsklinikum München
• Prof. Dr. med. Ralf-J. Schulz, Geriater, Universitätsklinikum Köln
• Prof. Dr. med. Stephan C. Bischoff, Ernährungsmediziner, Universität Hohenheim
• Dr. rer. nat. Manfred Eggersdorfer, Senior Vice President, DSM Nutritional Products
• Dr. med. Felicitas Witte, Freie Journalistin
Text: Konstantinidis / Klebs

Kontakt für Medien:
Dipl.-Biol. Jana Tinz, Universität Hohenheim, Institut für Biologische Chemie und Ernährungswissenschaft
Tel.: 0711/459-24113/22291; E-Mail: jana.tinz@uni-hohenheim.de
(idw, 06/2010)

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