Noch einmal Sonne und frische Seeluft tanken

(djd). Wenn auch die Tage langsam kürzer werden, im Herbst präsentiert sich die Natur noch einmal mit leuchtenden Rot-, Gold- und Brauntönen in ihrer schönsten Farbenpracht. Deshalb eignen sich ein paar freie Tage jetzt besonders, um vor dem langen Winter noch einmal Sonne zu tanken und sich an der frischen Luft zu bewegen. Ob sportlich unterwegs oder in erholsamem Spaziertempo, das Störtebekerland im Westen Ostfrieslands verwöhnt Urlauber mit unberührter Natur, ländlicher Idylle und dem gesunden Reizklima der Nordsee.

Radeln auf Ostfriesisch

Kaum irgendwo in Deutschland gibt es ein so facettenreiches und gut ausgeschildertes Radwegenetz wie in Ostfriesland. Noch dazu gibt es praktisch keine Steigungen, so dass auch weniger geübte Radler nicht so leicht aus der Puste kommen. Radfahren auf Ostfriesisch bedeutet einfach: sich entlang leuchtturmbestückter Deiche treiben zu lassen, das „Ewige Meer“ – den größten Hochmoorsee Deutschlands – zu umrunden oder an verträumten Fehnkanälen innezuhalten.

Die Region, die einst dem Piraten Klaus Störtebeker Unterschlupf vor der Hanse gewährte, lässt sich am schönsten auf einer von vier Themenrouten entdecken: auf der 73 Kilometer langen „Abenteuerlichen Kulturroute“ oder den zwischen 26 und 34 Kilometer langen Touren durch die „Heimat der Teetrinker“, „Auf den Spuren der Moorkolonisten“ oder entlang von „Torfkanälen und Treidelwegen“. Eine Radkarte im Maßstab 1:60.000 gibt es bei den Touristinformationen im Luftkurort Hage, der Feriengemeinde Großheide oder dem Erholungsort Marienhafe. Die Karte kann auch über http://www.stoertebekerland.de vorab bestellt werden.

Einfach mal entschleunigen

Neben vielen Sehenswürdigkeiten – wie etwa den typisch ostfriesischen Windmühlen, alten Burgen und Schlössern oder dem Störtebekerturm, in dem noch heute die Kammer des Freibeuters zu besichtigen ist – sorgen bunte Märkte und plattdeutsche Theateraufführungen für Abwechslung in der beschaulichen Herbstruhe. Wem dagegen der Sinn nach Entspannung steht, der kann sich beispielsweise im Kurzentrum Hage in unmittelbarer Nachbarschaft zum schönen Kurpark am See mit Massagen, Schlick-, Fango- und Moorpackungen verwöhnen lassen. Wohltemperierte Innen- und Außenbecken sowie eine Saunalandschaft runden das Wohlfühlprogramm ab.

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