NMI ist Gründungsmitglied der ZUSE-Forschungsgemeinschaft

Der technologie- und branchenoffene Verband geht mit 68 Forschungseinrichtungen aus 12 Bundesländern an den Start und deckt ein breites Spektrum wirtschaftsnaher Forschungs-kompetenzen ab. Die Mitglieder unterstützen die Wirtschaft in den prioritären Zukunfts-aufgaben Deutschlands mit den Themenfeldern Nachhaltiges Wirtschaften und Energie, Gesundheit, Intelligente Mobilität, Information und Kommunikation sowie Sicherheit.

Präsident der Zuse-Gemeinschaft ist Dr. Ralf-Uwe Bauer, Direktor des Thüringischen Instituts für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. (TITK), Rudolstadt. Auf der Festveranstaltung zur Gründung der Interessenvertretung bezeichnete er diesen Schritt als notwendig und überfällig. „Die Bündelung des Industrieforschungs-potenzials wird dessen positive Wirkung auf die Innovationstätigkeit des Mittelstands spürbar verstärken“, zeigte sich Bauer überzeugt. Als Partner des leistungsstarken Mittelstands mit über 100.000 regelmäßig innovativ aktiven Unternehmen gelte es zudem, bestehende Wettbewerbsverzerrungen und Ungleich-behandlungen zum Beispiel bei Förderung und Projektausschreibungen zu überwinden.

Prof. Hugo Hämmerle, Institutsleiter des NMI, gab auf der Festveranstaltung zur Gründung der ZUSE-Forschungsgemeinschaft einen Überblick über das Leistungsspektrum des NMI und der anderen innBW-Gründungsmitglieder. Dabei lenkte Hämmerle mit vielen Transferbeispielen besondere Aufmerksamkeit auf den erfolgreichen Forschungs- und Technologietransfer in Baden-Württemberg.

Die auf Industrieforschung fokussierte jüngste deutsche Forschungsgemeinschaft trägt den Namen Konrad Zuse. Der Ingenieur, Erfinder und Unternehmer Konrad Zuse verkörpert mit seiner Person, was die Institute der ZUSE-Forschungsgemeinschaft ausmacht: den Brückenschlag zwischen Idee und Markt. Auf dem Gründungsfest war daher auch der Sohn des deutschen Computerpioniers, Prof. Dr.-Ing. Horst Zuse, anwesend.

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