Nichts wie weg – djd-Reisetipps der Woche

Zum Abenteuerurlaub ab ins Heu

(rgz-p). Ein duftendes Heubett unterm Scheunendach – das ist etwas für alle, die in den Sommerferien Abenteuerurlaub à la Pippi Langstrumpf und Tom Sawyer machen möchten. Möglich werden diese „piekfeinen“ Nächte in 400 Bauernhöfen in Niedersachsen. Wer Schlafsack und Taschenlampe mitbringt, dem wird für 14,44 bis 16,66 Euro ein solches Bett aufgeschüttelt. Kinder bis zwölf Jahre zahlen nur zwischen 7,77 und 11,11 Euro. Im Preis sind eine Dusche und ein reichhaltiges Bauernfrühstück inbegriffen. Hilfreich ist ein kleines Heuheft, das nicht nur nützliche Hinweise zu den Höfen und Wegstrecken der Umgebung enthält, sondern auch ausgearbeitete Tourenvorschläge für Radfahrer, Wanderer und Reiter. Weitere Informationen gibt es bei der AG Urlaub und Freizeit auf dem Lande, Lindhooperstraße 63, 27283 Verden, Telefon (04231) 96 65-0, sowie unter http://www.bauernhofferien.de.
Foto: djd/Tourismus Marketing Niedersachsen

Zum Inselhüpfen an die Nordsee

(rgz-p). Warum zu fernen Inseln schweifen, wenn man von Borkum nach Norderney und weiter nach Langeoog „hüpfen“ kann? Was viele nur von den griechischen Inseln kennen, wird jetzt in einem achttägigen Arrangement auch hierzulande angeboten: Los geht es in Emden, der größten Stadt Ostfrieslands, und dann in mehreren Etappen per Schiff weiter. Die Inseln werden mit Rädern oder auf Wanderungen erkundet, unterwegs können mit etwas Glück Robben im Wattenmeer beobachtet werden. Die letzte Station ist das autofreie Langeoog. Von dort aus setzt die Reisegesellschaft wieder aufs Festland über und folgt dem Ems-Jade-Kanal bis zum Ausgangspunkt Emden. Bis zum 8. Oktober 2012 startet das Inselhopping jeweils donnerstags, samstags und montags. Das Angebot kostet im Doppelzimmer ab 725 Euro pro Person. Mehr Informationen gibt es unter http://www.rueckenwind.de.
Foto: djd/Rückenwind Reisen

Auf Storchenpirsch in Brandenburg

(rgz-p). Ein Storchennest auf jedem Hausdach, das gibt es in Europa wohl nur in Rühstädt: Mitten in Brandenburg liegt das Dorf, in dem mehr als 30 Storchenpaare von Mitte Mai bis Mitte August ihre Jungen aufziehen. Von dort aus lässt sich die unberührte Natur des Unesco-Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe wandernd und radelnd erleben. So gibt es dort etwa eine 26,5 Kilometer lange „Adebar-Tour“, die nicht nur ins Storchendorf Rühstadt führt, sondern auch zur Binnendüne Quitzöbel und zur so genannten Wunderblutkirche in Bad Wilsnack. Im Spätmittelalter pilgerten Wallfahrer aus ganz Nordeuropa zu diesem Ort. Dort wurden nach einem Brand angeblich unversehrte Hostien mit Blutflecken gefunden, die Wunder bewirkten. Weitere Informationen gibt es bei der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, Telefon 0331-2004747 und http://www.naturreisen-brandenburg.de.
Foto: djd/TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Silbermann

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