Nicht nur zur Fastenzeit

(djd). In Deutschland wird nicht nur in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag gefastet. Einer repräsentativen Umfrage der DAK zufolge erachten 60 Prozent der Befragten einen gezielten mehrwöchigen Verzicht auf bestimmte Genussmittel als sinnvoll für ihre Gesundheit. Mehr als drei Viertel würden am ehesten dem Alkohol entsagen, gefolgt von Süßigkeiten (69 Prozent) und Rauchen (53 Prozent). Immerhin knapp die Hälfte der Umfrageteilnehmer könnte sich vorstellen, eine Weile das Fleisch wegzulassen.

Raus aus dem Alltag

„Das Fasten ist eine gute Gelegenheit, um über den eigenen Lebensstil nachzudenken“, weiß Heike Mohr, Geschäftsführerin der Privatklinik Schloss Warnsdorf, Norddeutschlands ältester Fastenklinik. „Wer bewusst auf bestimmte Dinge verzichtet und eine Weile durchhält, schafft damit eine gute Basis für weitere Veränderungen.“ Aber es ist nicht ganz leicht, sich von liebgewordenen Gewohnheiten zu verabschieden. „Fernab vom Alltag fällt das Fasten weitaus leichter“, erläutert Mohr, „und wer sich darauf einlässt, wird schnell feststellen, dass es als Gegenpol zum ständigen Überfluss nichts Natürlicheres gibt als das Heilfasten.“ Weitere Informationen gibt es auf http://www.schloss-warnsdorf.de im Internet.

Nicht ohne ärztliche Betreuung

Der Behandlungsschwerpunkt in der Klinik liegt auf dem modifizierten Heilfasten nach Buchinger. Nach einer ärztlichen Aufnahmeuntersuchung, bei der Ausgangspunkt und Ziel der Kur sowie zu empfehlende Maßnahmen besprochen werden, können im Rahmen der medizinischen Betreuung auch ein Elektrokardiogramm und ein Blutbild erstellt werden. Bei entsprechender Indikation verfügt die Klinik über weitere moderne Diagnostikverfahren wie Duplex-Sonographie (Ultraschall mit Flussmessung) der Arterien und Venen, Abdomen-Sonographie (Ultraschall des Bauchraums) und Echokardiographie (Ultraschall des Herzens) sowie Belastungs- und Langzeit-EKG. Nach der Abschlussbesprechung wird für den Kurgast ein schriftlicher Befundbericht erstellt.

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