Nicht nur eine Frage des Alters: der Haarausfall

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Haarausfall ist nicht nur ein Thema für Männer ab 30. Auch wenn in diesem Teil der Bevölkerung ein zunehmender Verlust der Haare eher die Regel als die Ausnahme ist, macht die Thematik Haarausfall keine Unterschiede hinsichtlich Geschlecht oder Alter. Selbst Kinder sind von diesem unschönen Aspekt bereits betroffen. Unterschiede gibt es lediglich in den Ursachen und Ausprägungen des Haarausfalls.

Je nach Ursache und Verlauf des Haarausfalls wird zwischen anlagebedingtem (androgenetischer Alopezie), diffusem und kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata) unterschieden. Da nicht nur das Aussehen und der Verlauf sondern vor allem die Ursachen bei allen Arten von Haarausfall unterschiedlich sind, ist eine genaue Abklärung durch einen Arzt notwendig. Nur so kann ein Kampf gegen den Haarausfall – unter Umständen – erfolgreich verlaufen. Allerdings gibt es nicht bei allen Ursachen erfolgreiche Gegenmaßnahmen. Oft kann das Unausweichliche auch nur etwas zeitlich verschoben oder verlangsamt werden.

Anlagebedingter Haarausfall

  • Ursache: erhöhte Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegen Dihydrotestosteron (DHT)
  • Häufigste Form des Haarausfalls bei Männern (95 Prozent)
  • In Deutschland sind ca. 50 Prozent der Männer und 20 bis 30 Prozent der Frauen betroffen
  • Bei Männern setzt der Haarverlust an den Schläfen ein (oft bereits mit 25 Jahren), bildet die sogenannten Geheimratsecken und führt später zur (Stirn)Glatze.
  • Frauen sind oft erst nach den Wechseljahren betroffen. Hier lichtet sich vor allem der Scheitel, selten großflächiger Haarverlust.
  • Behandlung: z.B. Finasterid zum Einnehmen (nur für Männer) oder Minoxidil zum Auftragen auf die Kopfhaut

Diffuser Haarausfall

  • Ursache: muss vom Arzt abgeklärt werden
  • Kann Begleiterscheinung von Erkrankungen (z.B. Schilddrüse, Scharlach), Medikamenten (z.B. Chemotherapie), Hormonumstellungen (nach einer Schwangerschaft), Nährstoffmangel, Stress oder Hautkrankheiten sein.
  • Gleichmäßiger Verlust der Haare über den gesamten Kopfbereich, teils Auslichtung, teils vollständiger Verlust.
  • Meist tritt der Haarverlust erst mehrere Monate nach dem auslösenden Ereignis ein, was eine Abklärung der Ursache erschwert.
  • Nur eine Beseitigung der Ursache führt zur Bekämpfung dieses Haarausfalls.
  • In der Regel wachsen anschließend die Haare wieder nach, da die Wurzeln nicht zerstört wurden.

Kreisrunder Haarausfall

  • Ursache: noch nicht eindeutig erforscht, wahrscheinlich Autoimmunkrankheit
  • Wird teilweise in manchen Familien gehäuft beobachtet, was auf erbliche Veranlagung hindeutet.
  • Gleichzeitiges Auftreten mit anderen Autoimmunkrankheiten (z.B. Weißfleckenkrankheit) verstärkt nachgewiesen
  • Durch den Haarausfall bilden sich etwa münzgroße, kreisrunde kahle Stellen am gesamten Kopf.
  • Es sind vor allem Kinder und junge Erwachsene betroffen, Frauen häufiger als Männer.
  • Meist wachsen die Haare nach 6 bis 12 Monaten wieder nach, chronische Verlaufsformen sind allerdings auch möglich.

Kaschieren statt verzweifeln

Selbst wenn die Diagnose für den Verlust der Haare positiv ausfällt und ein Nachwachsen der Haare ohne Behandlung wahrscheinlich ist, sind viele Betroffenen psychisch stark beansprucht. Unser Selbstwertgefühl wird entscheidend von unserem Äußeren beeinflusst – und dort spielen die Haare eine besonders wichtige Rolle. Dies spiegelt sich nicht zuletzt in der Höhe der finanziellen Mittel wieder, die für Haarpflege und Styling aufgebracht werden.

Der Einsatz von Streuhaaren kann helfen, lichte Bereiche und kahle Stellen am Kopf zu kaschieren. Mikroskopisch kleine Fasern werden mit einem Applikator aufgetragen und mit einem speziellen Spray fixiert, dass Wind- und Regenbeständigkeit garantiert. Durch die umfangreiche Farbpalette können die Fasern optimal auf die eigene Haarfarbe abgestimmt werden und der Look wirkt besonders natürlich. Insbesondere bei vorübergehendem Haarausfall oder der Ausdehnung der Geheimratsecken über den gesamten Stirnbereich können Streuhaare helfen, die Attraktivität zu erhalten – und damit ein gesundes Selbstwertgefühl!

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