Neurone am Rande der Katastrophe: Wie das Gehirn durch kritische Zustände effizient arbeitet

Neurowissenschaftliche Forschungsarbeiten deuten darauf hin, dass das Gehirn selbstorganisiert nahe eines optimalen Zustandes, den sogenannten „critical states“, Information besonders effizient und flexibel verarbeitet. Bisher ist allerdings noch weitgehend unklar, ob und wie diese kritischen Netzwerkzustände im aktiven Gehirn tatsächlich zu einer optimalen Funktion beitragen.

In Vorträgen und Diskussionen geht es um die Übertragung von theoretischen Konzepten auf experimentelle und anwendungsorientierte Ansätze; umgekehrt sollen aus empirischen Arbeiten neue Impulse für die Theoriebildung und die Entwicklung von Datenanalysemethoden gewonnen werden. Von dieser interdisziplinären Ausrichtung des Workshops erhoffen sich die Veranstalter einen wesentlichen Fortschritt im Verständnis des Gehirns und seiner Funktionsweise.

Die Veranstaltung findet vom 25.-28. März 2017 am Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst statt und wird von den Neurowissenschaftlern Dr. Udo Ernst und Nergis Tömen vom Institut für Theoretische Physik und dem Zentrum für Kognitionswissenschaften (ZKW) der Universität Bremen veranstaltet. Finanziert wird der Workshop durch den an Dr. Udo Ernst verliehenen Bernstein-Award vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie vom Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK).

Weitere Informationen:

Universität Bremen
Zentrum für Kognitionswissenschaften
Dr. Udo Ernst
Tel.: 0421 218-62002
E-Mail: udo@neuro.uni-bremen.de
Nergis Tömen
Tel.: 0421 218-62014
E-Mail: nergis@neuro.uni-bremen.de

Hanse-Wissenschaftskolleg
Heidi Müller-Henicz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: hmuehenicz@h-w-k.de

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