Neurodermitis bei Kindern – Juckreiz lindern ohne Kortison

Neurodermitis bei Kindern
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Wenn Ihr Kind Neurodermitis hat, ist die Barrierefunktion seiner Haut gestört. Statt zart und weich ist die strapazierte Kinderhaut dann an typischen Stellen reizanfällig, gerötet und trocken – und sie juckt. Sie als Eltern wissen, wie quälend das für Ihr Kleines ist, und vermutlich machen Sie sich große Sorgen. Beruhigend ist: Neurodermitis kann man recht gut behandeln, die Auswahl an wirksamen Produkten für Therapie und Pflege ist groß. Die Behandlung sucht der Arzt danach aus, wie schwer die Symptome sind.

Basispflege bei empfindlicher Neurodermitis-Haut

Wenn Ihr Kind keine akuten Ekzeme hat, wird der Arzt eine sogenannte Basistherapie empfehlen. Das ist eine Therapie, die langfristig nach einem gleichbleibenden Schema erfolgt. Das Wichtigste an der Basistherapie ist: Sie müssen sie auch einhalten, wenn es der Haut Ihres Kindes gut geht. Denn die Therapie sorgt dafür, dass die guten Phasen möglichst lange anhalten. Erst wenn es zu einem Neurodermitis-Schub kommt, wird die Basispflege vom Arzt mit weiteren Mitteln ergänzt. Für die Basistherapie gibt es verschiedene effektive Wirkstoffe. Sie versorgen die Haut z.B. mit Feuchtigkeit (Glycerin, Milchsäure, Urea) oder mit Fett (Ceramide), so dass der Juckreiz verringert wird. 

Akute Ekzeme

Ein akuter Schub zeigt sich bei Ihrem Kind mit quälenden Ekzemen. Diese können unterschiedlich schwer sein. Neben der Basistherapie müssen Sie die Haut nun mit Salben oder Cremes pflegen, die antiallergisch und entzündungshemmend sind. Manchmal verschreibt der Arzt bei akuter Neurodermitis auch weitere Therapien, z.B. um eine zusätzliche Infektion der Haut zu lindern oder zu verhindern. Falls Ihr Kind unter sehr starken Beschwerden leidet, bekommt es vermutlich zusätzlich noch entzündungshemmende Mittel zum Einnehmen. Bei leichter bis mittelschwerer Neurodermitis eignet sich als Alternative eine Behandlung mit Dermaveel®-Creme. Die Creme ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich und enthält den Wirkstoff Ectoin, der gleichzeitig gezielt den Juckreiz lindert, Feuchtigkeit spendet und die Hautbarriere stärkt. 

So helfen Sie Ihrem Kind bei einem Neurodermitis-Schub

Einer der am meisten eingesetzten Wirkstoffe bei akuten Ekzemen ist Kortison. Viele Eltern schrecken davor zurück, weil sie Nebenwirkungen befürchten. Dann kann zum Beispiel Dermaveel® ohne Kortison für die aktuelle Hautsituation Ihres Kindes die bessere Wahl sein. In ganz bestimmten Fällen ist Kortison jedoch medizinisch notwendig – der Arzt wird das für Ihr Kind individuell und richtig entscheiden. Sie können in diesem Fall die Kinderhaut zusätzlich unterstützen, indem Sie sie ergänzend mit Ectoin versorgen. Und in der schubfreien Zeit angewendet, bietet Dermaveel® einen besonderen Schutz und macht die Kinderhaut widerstandsfähiger gegen äußere Reize – dann spricht man von proaktiver Therapie.

Wichtig: Damit die Behandlung Ihrem Kind gut helfen kann, halten Sie sich immer genau an die Vorgaben. Wenn Sie ein Präparat wechseln oder ergänzen wollen, fragen Sie vorher den Arzt oder Apotheker.

Neurodermitis-Tipps für den Alltag

  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit alles, was bei Ihrem Kind die Neurodermitis-Symptome auslöst oder verstärkt: z.B. Wollkleidung, Kontakt mit Tierhaaren, bestimmte Waschmittel oder Lebensmittel.
  • Sorgen Sie für angenehme, lockere Kleidung, die Wärmestaus verhindert. Schweiß und Kratziges verschlimmern die Beschwerden. Gut geeignet sind glatte, weiche Stoffe aus Naturfasern (z.B. Baumwolle, Seide, Leinen).
  • Halten Sie die Fingernägel Ihres Lieblings kurz und sauber und ziehen Sie ihm ggf. Kratzhandschuhe aus Baumwolle an. Es ist kaum möglich, das Kratzen zu vermeiden, aber Hautschäden und Zusatzinfektionen können so möglichst gering gehalten werden.

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