Neues Institut für Bioanalytik

Mit dem Wintersemester 2010/11 startete an der Hochschule Coburg der Bachelor-Studiengang Bioanalytik. Von Anfang an war er bei den jungen Leuten sehr begehrt. Bereits im ersten Jahr kamen mehr als 100 Studierende dazu nach Coburg. Inzwischen gibt es neben dem Bachelor- auch einen Master-Studiengang Bioanalytik. Zahlreiche Absolventinnen und Absolventen starteten bereits in den Beruf. Mit dem Aufbau der Studiengänge wuchs auch die Laborinfrastruktur. „Wir sind im Laborbereich inzwischen sehr gut ausgestattet“, erklärt Prof. Dr. Matthias Noll. Zudem kamen neue, forschungsstarke Professorinnen und Professoren dazu und es entstand eine „forschungsaffine Landschaft“, so Professor Noll.

Mittlerweile arbeiten auch vier Doktorandinnen und Doktoranden in der Bioanalytik-Forschung der Hochschule Coburg. So lag es nahe, ein eigenes Institut für Bioanalytik zu gründen. Es ist mittlerweile das sechste Forschungsinstitut der Hochschule. Das Institut für Bioanalytik ist in der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften angesiedelt, eine – wie der Dekan der Fakultät Prof. Dr. Wolfram Haupt stolz feststellt – traditionell sehr forschungsstarke Fakultät.

Das neue Institut für Bioanalytik arbeitet an der Hochschule Coburg eng mit dem Institut für Sensor- und Aktortechnik ISAT und dem Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften IaG sowie der TechnologieAllianzOberfranken zusammen. Ziel der Institutsleiter ist es, gemeinsam mit regionalen und überregionalen Unternehmen an aktuellen Fragestellungen zu forschen. Außerdem bestehen bereits jetzt zahlreiche Kooperationen zu Professorinnen und Professoren anderer Hochschulen, die weiter ausgebaut werden sollen.

Professorin Funke, die auch Vizepräsidentin für Forschung ist, arbeitet mit ihrem Team u.a. an der Prävention und Diagnose von neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer-Demenz. Professor Kalkhof leitet im Institut für Bioanalytik die Arbeitsgruppe „Instrumentelle Bioanalytik“ und er kooperiert mit dem Fraunhofer-Institut für Zelltherarpie und Immunologie, Leipzig. Der wissenschaftliche Schwerpunkt von Professor Noll liegt in der mikrobiellen Ökologie, der Umweltmikrobiologie und der Lebensmitteltechnologie.

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