Neuer Studiengang „Augenoptik / Optometrie“

Die Fakultät für Feinwerk- und Mikrotechnik, Physikalische Technik der Hochschule München bietet in Zusammenarbeit mit der Fachakademie für Augenoptik zum Wintersemester 2010/11 den Studiengang „Augenoptik / Optometrie“ an. In der Form des dualen Studiums ist der Studiengang in Süddeutschland einzigartig. Inhaltlich grenzt sich der Studiengang innerhalb Deutschlands durch die breite Vermittlung des medizinischen Hintergrunds ab, der den Abschluss europaweit konkurrenzfähig macht.

Durch die zunehmende Lebenserwartung der Bevölkerung und die zusätzlichen technischen Möglichkeiten, das Sehvermögen zu analysieren, wird der Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal im Bereich der Augenoptik steigen. Das berufsorientierte Bachelorstudium „Augenoptik / Optometrie“ bietet daher ein neuartiges Ausbildungsprofil an, das den gesellschaftlichen, medizinischen und technischen Anforderungen der Zukunft gewachsen ist. Damit wird der Bachelorstudiengang zum Bindeglied zwischen Augenoptikermeister und Facharzt für Augenheilkunde. Die AbsolventInnen erwartet ein erweitertes Berufsfeld: z.B. können diese in selbstständigen oder leitenden Funktionen in Fachgeschäften, bei Optometristen und Augenärzten, in ophthalmologischen Kliniken oder in der augenoptischen Industrie im In- und Ausland tätig werden.

Die strukturelle Besonderheit des Studiums ist sein dualer Aufbau: Auf die praktische Ausbildung in der Augenoptik mit Gesellenprüfung folgt die akademische Ausbildung Optometrie, für die sieben Semester vorgesehen sind. Inhaltlich werden aufbauend auf naturwissenschaftlichen, mathematischen, ingenieurswissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen insbesondere medizinische und optische Sachverhalte vermittelt. Studienvoraussetzung ist Abitur / Fachhochschulreife, ein Ausbildungs- oder Praktikantenvertrag oder eine abgeschlossene Berufsausbildung im Augenoptik-Handwerk.

Bewerbung: bis 15. Juni unter: www.hm.edu

Weitere Infos unter: www.hm.edu < Fakultät für Feinwerk- und Mikrotechnik, Physikalische Technik

Hochschule München – HOCHSCHULKOMMUNIKATION
(idw, 06/2010)

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