Neuer Studiengang „Angewandte Gesundheitswissenschaften“ an der Westsächsischen Hochschule Zwickau

Ziel des Studiums ist die Schulung des konzeptionellen Denkens, um innovative Lösungen für Problembereiche im Gesundheitswesen zu finden. Kenntnisse über den aktuellen Stand der Versorgungsforschung, nationale und internationale Gesundheitssysteme und vernetzte Versorgungsstrukturen werden ebenso vermittelt wie fortgeschrittene Verfahren der Statistik sowie Verhandlungs- und Konflikttraining.
Der Studiengang richtet sich an berufstätige Bewerber mit einschlägigem Bachelorabschluss. Die im Studium erworbenen Fähigkeiten können direkt im beruflichen Alltag genutzt werden. Ein erfolgreich absolviertes Studium qualifiziert für Tätigkeiten im gehobenen und höheren Management in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegewesens, aber auch beispielsweise in der Organisationsberatung und der Forschung.
Der Studiengang ist so konzipiert, dass er ein berufsbegleitendes Studieren ermöglicht. Jeweils montags und dienstags finden im 14-tägigen Turnus Präsenztage in Zwickau statt. Das darüber hinausgehende Selbststudium kann zeitvariabel gestaltet werden.
Die Studiengebühren betragen pro Student und Semester 500€. Das Bewerbungs-verfahren für diesen Studiengang ist bereits eröffnet. Insgesamt können 30 Bewerber angenommen werden. Der Masterstudiengang ist akkreditiert und erfüllt damit die Voraussetzungen sowohl zum höheren Dienst in der öffentlichen Verwaltung als auch für eine anschließende Promotion.
Die Fakultät folgt mit dem neuen Studiengang einem bereits seit Jahren geäußerten Bedarf ehemaliger Absolventen und Unternehmen aus der Region, von denen ein Weiterbildungsangebot in dieser Form gewünscht wurde. „Komplexe Strukturen im Gesundheitswesen sowie schnelllebige Reformprozesse erfordern ein Weiterbildungs-angebot, das die notwendigen Kompetenzen im Umgang mit den wachsenden Anforderungen im Gesundheitswesen vermittelt.“, so Prof. Christian Pihl, Studiendekan der Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften.

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