Neuer Herzbericht: Kathetergestützte Eingriffe verdrängen Herzoperationen

Herzkranke ziehen schonende Eingriffe vor. Von 2004 bis 2010 ist bei den über 18-jährigen Einwohnern Deutschlands die Zahl der Katheter-gestützten Eingriffen (Perkutane Koronarintervention, PCI) um 29,6 Prozent angestiegen, der Vergleichswert bei den koronaren Herzoperationen ist um 27,2 Prozent gesunken. Das sind im neuen Herzbericht veröffentlichte Ergebnisse, die auf der Herbsttagung der DGK in Düsseldorf von Autor Dr. Ernst Bruckenberger vorgestellt wurden.

Der Anstieg bei den PCI betrifft jede Altersgruppe, mit Abstand jedoch am stärksten die Altersgruppe der über 80-Jährigen mit 66,9 Prozent. Die Koronaroperationen pro Million Einwohner nahmen in diesem Zeitraum in allen Altersgruppen ab, am stärksten in der Altersgruppe der 60-bis-70-Jährigen mit 34,1 Prozent, in der Altersgruppe der über 80-Jährigen um 13 Prozent.

Bei Katheter-gestützten Eingriffen wird unter lokaler Betäubung mit einem biegsamen Schlauch eine Gefäßstütze (Stent) zur Wiedereröffnung des Gefäßverschlusses durch eine Arterie schonend eingeführt. Es entfallen aufwändige Operationen und der Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine.

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