Neue Professorin für „Gender und Diversity“

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"Gender" ist der englische Ausdruck für Geschlecht. Die Genderforschung befasst sich zum Beispiel mit folgenden Fragen: Warum werden Frauen im Durchschnitt immer schlechter bezahlt als Männer? Wieso studieren so wenig Frauen Elektrotechnik und so wenige Männer Sozialwissenschaften? Und: Was hat es überhaupt mit der Einteilung der Menschen in zwei Geschlechter auf sich: Wie geschieht das und muss das eigentlich so sein?
Den Begriff "Diversity" kann man mit Diversität im Sinne von Vielfältigkeit übersetzen. Gemeint ist eine positiv verstandene Unterschiedlichkeit der Menschen in unserer Gesellschaft hinsichtlich verschiedenster Aspekte: Alter, Bildung, Geschlecht, Hautfarbe, Religion, sexuelle Orientierung, Herkunft, Gesundheit/Handicaps usw. Aus den Unterschiedlichkeiten ergeben sich noch allzu oft Benachteiligungen oder Konflikte. Der "diversity"-Ansatz stellt hingegen die vielfältigen Potenziale in den Vordergrund. Bei der Analyse gesellschaftlicher Verhältnisse sollte beides Berücksichtigung finden.
Im Sommersemester 2010, das am 15. März beginnt, gibt es folgende Veranstaltungen zu "Gender und Diversity":
– "Barbie, Ken und was sonst noch geht"
Einführung in die sozialwissenschaftliche Geschlechterforschung
– "Ein Koffer voller Träume"
Migration und Integration in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
– "Ohne Angst verschieden sein"
Zum Umgang mit Vielfalt, Differenz und Ungleichheit
(idw, 03/2010)


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