„Neue Perspektiven und Chancen der Teilhabe in einer vernetzen Welt“

Gesund und aktiv im Alter – das ist einerseits ein Geschenk, wird aber andererseits durch eine gesunde Lebensführung und eine positive Einstellung beeinflusst. Wenn es um die zunehmende Lebenserwartung geht, steht jeder Mensch vor der großen Herausforderung das „Mehr an Jahren“ mit „Mehr Leben“ zu füllen.
Welche Chancen und Perspektiven der Teilhabe bietet in diesem Kontext die Vernetzung für unsere alternde Gesellschaft? Digitalisierung beeinflusst alle Lebensbereiche: ob es um Gesundheit, Mobilität oder Engagement geht, die heutige Vernetzung mittels digitaler Technologien bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Die Veranstaltung „Forum Gesundes Alter(n) 2017: ,Perspektiven und Chancen der Teilhabe in einer vernetzten Welt‘“ nimmt die oben genannten Themen in den Fokus. Sie zeigt in drei Workshops zu den Themen „Digitalisierung und Gesundheit“, „Versorgung und Mobilität“ und „Bürgerschaftliches Engagement“ Beispiele aus Mecklenburg-Vorpommern auf, wie es gelingen kann aktiv zu bleiben (oder zu werden) und so auch etwas für die eigene Gesundheit zu tun.

Eingeladen sind Jung und Alt in das Technologiezentrum Vorpommern (Brandteichstraße 20, 17489 Greifswald) – und zwar nicht nur zum „Forum Gesundes Alter(n) 2017“, sondern auch zur Eröffnung der Wanderausstellung „Was heißt schon alt?“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Diese kann noch bis 20. Dezember 2017 im Technologiezentrum Vorpommern besichtigt werden.

Diskutieren Sie am 5. Dezember zwischen 11 und 17 Uhr im Technologiezentrum Vorpommern mit unseren Referentinnen und Referenten beim „Forum Gesundes Alter(n) 2017“ in Greifswald mit. Anmeldung unter: http://ow.ly/JUbS30gYUdg.

Organisiert wird die Veranstaltung von der BioCon Valley® GmbH, der WITENO GmbH und dem Bürgerhafen Greifswald – Pommerscher Diakonieverein e. V.

Unser Programm:
• 11:00 Begrüßung
– Dirk Scheer, Sozialdezernent und Beigeordneter des Landkreis Vorpommern-
Greifswald
– Dr. Stefan Fassbinder, Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt
Greifswald
– Thomas Karopka, BioCon Valley® GmbH

• Prämierung des besten Schulprojekts zum Thema „Was heißt schon alt?“

• 11:45 Impulsvorträge
– Helga Bomplitz, Landesring MV des Deutschen Seniorenringes e.V.
– Prof. Dr. Roland Rosenstock, Lehrstuhl für Praktische Theologie und
Medienpädagogik der Universität Greifswald

• 12:15 Eröffnung der Wanderausstellung „Was heißt schon alt?“

• 12:30 Netzwerken, Imbiss, Ausstellungsbesuch

• 14:00 Workshops
– Workshop I „Digitalisierung und Gesundheit“
– Workshop II „Versorgung und Mobilität“
– Workshop III „Bürgerschaftliches Engagement“

• 15:30 Abschluss/Plenum

• 16:00 Netzwerken bei Imbiss und Getränken

Details zu unseren Workshops:
Workshop I „Digitalisierung und Gesundheit“
Die Digitalisierung verändert alle Lebensbereiche. Längst werden Reisen, Hotels und Taxifahrten über das Smartphone gebucht oder es wird online eingekauft oder mit Freunden über WhatsApp Bilder ausgetauscht.
Die Digitalisierung im Gesundheitsbereich hinkt der Entwicklung hinterher, wird aber auf jeden Fall kommen. Was bedeutet das für die Gesundheitsversorgung des Einzelnen? Vor welchen Herausforderungen stehen dabei ältere Menschen? Mit diesen Fragen wollen wir uns in den Vorträgen und der anschließenden Diskussion beschäftigen.
• „Was ist Digitale Gesundheitskompetenz?“
Thomas Karopka, BioCon Valley® GmbH
• „Digitale Medien und Gesundheit im Alter“
Prof. Dr. Roland Rosenstock, Lehrstuhl für praktische Theologie Religionspädagogik
/Medienpädagogik der Universität Greifswald
• „Das Internet – Ein Jungbrunnen für Ältere?“
Klaus Heidrich, Humanitas Müritz e.V., Neu Schloen
• Diskussion „Digitale Medien und Gesundheit im Alter“

Workshop II „Versorgung und Mobilität“
Ländliche Räume in Deutschland stehen heute vor vielfältigen Herausforderungen. Sie sind häufig vom demografischen Wandel überdurchschnittlich betroffen, sorgen sich um den Erhalt ihrer Wirtschaftskraft und Lebensqualität und müssen große Anstrengungen unternehmen, um ihren Bürgerinnen und Bürgern eine ausreichende Daseinsvorsorge und Nahversorgung zu bieten.
Es kommt daher darauf an, gemeinsam mit regionalen Akteuren Angebote und Lösungen aktiv zu gestalten, um auch in Zukunft allen Menschen gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Teilen des Landes, optimale Entwicklungschancen und Wohlstand bieten zu können. Zu diesen Themen erfahren Sie mehr in den folgenden Vorträgen:
• „Initiative Leben und Wohnen im Alter – Innovative Lösungen durch Vernetzung“
Katja Enderlein, Medigreif Parkklinik GmbH Greifswald
• Kommunale Beratungsstelle „Besser Leben im Alter durch Technik“ – Smarte und digitale Angebote für die Region
André Huysmann, ILWiA e.V. Greifswald
• „ILS-E, Integrierte Leitstelle für Notfallversorgung, Medizinverkehr und ÖPNV‘ – Konzept des digitalen Rufbus für den ländlichen Raum“
Jenny Kempka, WITENO GmbH Greifswald
• Diskussion „Versorgung und Mobilität“

Workshop III „Bürgerschaftliches Engagement“
Die älter werdende Bevölkerung ist als aktiver Teil gesellschaftlicher Prozesse zu begreifen. Heute gibt es deutlich mehr aktive, gesunde Ältere, die sich mit Engagement und Ideen in die Gesellschaft einbringen möchten. Sie haben den Wunsch, die Zukunft ihres Landes/ihrer Kommune mitzugestalten. Jede Kommune kann vom Wissen der Älteren profitieren. Die alternde Gesellschaft erfordert Möglichkeiten zu eröffnen, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen und neue Wege der Integration aufzuzeigen. Bald werden bspw. in Vorpommern 30 Prozent der Bevölkerung über 65 Jahre alt sein. Damit gesellschaftliche Teilhabe bis ins hohe Alter unterstützt werden kann, sind Engagement fördernde Infrastruktureinrichtungen unerlässlich. Dies sind die Themen in den einzelnen Vorträgen im Detail:
• Dr. Wolf Schmidt
Vorsitzender des Stiftungsrates Mecklenburger AnStiftung, Wismar
• Friederike Güldemann
Koordinatorin des Bürgerhafens – Mehrgenerationenhaus und Zentrum für bürgerschaftliches Engagement in Greifswald
• Elke Lübstorf
ehrenamtliche Wunschgroßmutter am Bürgerhafen Greifswald
• Diskussion „Bürgerschaftliches Engagement“

Scroll to Top