Neue Newsletter-Ausgabe von „future technologies update“

Die Synthetische Biologie basiert auf der Idee, standardisierte biologische Komponenten wie Maschinenteile in beliebiger Weise zusammenzusetzen. Diese ingenieurwissenschaftliche Herangehensweise des sukzessiven Aufbaus komplexer Systeme aus Sub-Systemen stellt ein Novum dar. Potenzielle Anwendungsbereiche der Synthetischen Biologie liegen in der Herstellung molekularer Bauteile für die Biomedizin, der In-vivo-Synthese von (Bio-)Pharmazeutika, nachhaltigen chemischen Synthesen und der Produktion intelligenter Werkstoffe und Biomaterialien.

Selbstheilende Werkstoffe

Im zweiten Beitrag des „future technologies update“ geht es um die Entwicklung von selbstheilenden Materialien mit dem Ziel, die Lebensdauer von Werkstoffen in verschiedenen Anwendungen und insbesondere in strukturellen Bauteilen, aber auch in der Mikroelektronik, zu verbessern: Mit diesen Materialien können Ermüdungserscheinungen oder Beschädigungen von Werkstoffen wie Risse, Kratzer oder Korrosionslöcher in Flugzeugen oder Raumschiffen ohne Eingriff von außen selbstständig repariert werden. In Analogie zur natürlichen Wundheilung werden dabei auch „Ausheilungsreagenzien“ freigesetzt. Hierfür zeichnen sich erste Produktentwicklungen ab. Neben Einsatzmöglichkeiten für Implantate, wie zum Beispiel künstliche Knochen und Knorpel sowie weitere Hightech-Anwendungen, wird ein Nutzen auch im Konsumbereich, etwa bei Zelten und Dichtungen gesehen.

Plasmamedizin

Plasma wird auch als vierter Aggregatzustand bezeichnet – nach fest, flüssig und gasförmig. Es ist ein teilweise ionisiertes Gas, das vor allem in der Medizin vielfältige Perspektiven für schonende Anwendungen, etwa bei der Wundheilung, Zahnbehandlung oder Heilung von Narben auf der Haut bietet. Skizziert werden der aktuelle Forschungsstand und die Ausgangssituation in Deutschland.

Der Newsletter „future technologies update“ wird von Zukünftige Technologien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH herausgegeben und beschreibt technologische Themen in knapper und übersichtlicher Form. Er richtet sich dabei sowohl an die Forschung als auch an Entscheidungsträger in der Politik, der Wissenschaft und der Industrie.

Ansprechpartner:

Dr. Andreas Hoffknecht
Zukünftige Technologien Consulting
der VDI Technologiezentrum GmbH
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf
Fon: +49 (0) 211 6214-456
Fax: +49 (0) 211 6214-139
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Weitere Informationen:
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(idw, 07/2010)

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