Neue Nanomaterialien zur Lichterzeugung – Regensburger Forscher koordiniert europäisches Netzwerk

Der Verbund wird sich mit dem Effekt der sogenannten Aufwärtskonversion („upconversion“) bei photolumineszierenden Nanomaterialien beschäftigen. Der Upconversion-Effekt ermöglicht eine Umwandlung von energiearmem Nahinfrarot-Licht in energiereiches Licht. So ist der Einsatz in Bereichen der medizinischen Diagnostik, der optischen Bildgebung oder der Solartechnologie denkbar.

Ziel des Verbundes ist die Verbesserung der verfügbaren Nanomaterialien für die Aufwärtskonversion durch die Entwicklung standardisierter Methoden zu deren Herstellung und Charakterisierung. Darüber hinaus sollen neue Materialien entwickelt und für eine spätere industrielle Produktion vorbereitet werden.

Photolumineszierende Nanomaterialien, die den Effekt der Aufwärtskonversion aufweisen, haben in den letzten Jahren großes wissenschaftliches Interesse gefunden. Bislang wurden allerdings noch keine größeren interdisziplinären Verbünde zur Erforschung der aufkonvertierenden Nanopartikel auf den Weg gebracht. „The European Upconversion Network – From the Design of Photon-Upconverting Nanomaterials to Biomedical Applications “ ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Schritt. Beteiligt sind Physiker, Chemiker, Biologen, Ingenieure und Industriepartner.

Weiterführende Informationen zum Forschungsnetzwerk unter:
www.cost.eu/domains_actions/cmst/Actions/CM1403

Weiterführende Informationen zum COST-Programm der EU unter:
www.cost.eu

Ansprechpartner für Medienvertreter:
Dr. Hans-Heiner Gorris
Universität Regensburg
Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik
Tel.: 0941 943-4015
Hans-Heiner.Gorris@ur.de

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