Neue Masterstudiengänge für die HfWU

Der Masterstudiengang „Nachhaltige Agrar- und Ernährungswirtschaft“ wird in Nürtingen an der Fakultät „Agrarwirtschaft, Volkswirtschaft und Management“ angesiedelt. „Mit diesem Studienangebot rücken wir den agrarwirtschaftlichen Ursprung unserer Hochschule ins Blickfeld“, betont Dekanin Professor Dr. Ulrike Berger-Kögler. „Damit stärken und erweitern wir die Forschungsarbeiten der HfWU in den Bereichen Wirtschaft und Umwelt“. Mit dem neuen Studiengang will sich die HfWU zum einen um einen Wirtschaftssektor kümmern, der rund acht Prozent des Bruttoinlandsproduktes erwirtschaftet, zum anderen steht die Agrar- und Ernährungswirtschaft im Mittelpunkt der globalen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft.

Ähnliches gilt für den zweiten neuen Masterstudiengang „Sustainable Mobilities“. Nachhaltige und umweltverträgliche Mobilität wird darüber entscheiden, wie Städte und Regionen auch künftig konkurrenz- und trotzdem lebensfähig bleiben. Gleichzeitig entstehen daraus entscheidende neue Märkte der Zukunft. „Sustainable Mobilities“ wird am Standort Geislingen in der Fakultät „Wirtschaft und Recht“ als internationaler und interdisziplinärer Studiengang angeboten.

Mit beiden Studiengängen wird das Forschungsprofil der HfWU gestärkt. „Ich sehe die Förderung durch das Land als eine Anerkennung unserer Forschungsaktivitäten, da das Land mit diesem Programm zwei unserer forschungsintensiven Bereiche unterstützt“, so HfWU-Rektor Professor Dr. Andreas Frey. Musste die HfWU in der Vergangenheit neue Masterstudiengänge aus dem vorhandenen Budget finanzieren, kann sie nun mit zusätzlichen Mitteln rechnen. Der Geislinger Dekan Professor Dr. Gerhard Mauch, sieht seine Fakultät für diese künftigen Projekte in der Forschung gut gerüstet: „Im Bereich der nachhaltigen Mobilität haben wir bereits eine Forschungsprofessur eingerichtet und wir werden die Forschungskooperationen mit Hochschulen und Universitäten auf dem Gebiet der Mobilitätsforschung noch weiter intensivieren“.

Gerhard Schmücker
Nürtingen, 20.01.2016

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