Neue Hoffnung bei Schulterarthrose

(djd). Rund ein Drittel der über 60-Jährigen sind Schätzungen zufolge von Schulterarthrose betroffen. Meist beginnt es mit uncharakteristischen Schulterschmerzen und kleinen Bewegungseinschränkungen. So kann beispielsweise das Liegen auf der betroffenen Seite ebenso wie das Strecken der Arme über den Kopf unangenehm sein. Auch plötzlich auftretende Schmerzen in der Ruhephase nach Belastung können auf eine beginnende Arthrose hindeuten.

Sanfte Bewegung hilft

Der Bewegungsumfang des Schultergelenks wird mit zunehmender Erkrankung geringer. Bei fortgeschrittenem Verschleiß nehmen die Betroffenen automatisch eine Schonhaltung ein, was auf Dauer zu einer Funktionseinschränkung führt. Doch eine komplette Ruhigstellung ist ebenso falsch wie eine übermäßige Belastung. Sanfte Übungen, wie sie etwa auf http://www.fit-und-mobil.info beschrieben werden, helfen, die Gelenke möglichst lange gesund zu halten. Bei ungeklärten Schmerzen, die länger als einen Monat andauern, sollte man einen Arzt zurate ziehen. Er kann nach genauer Diagnose eine optimale Behandlung verordnen.

Nachhaltige Linderung der Beschwerden

Die bisher häufig eingesetzten Optionen wie Schmerztabletten oder Kortisonspritzen bringen meist nur eine kurzzeitige Linderung. In einer klinischen Studie konnte jedoch nachgewiesen werden, dass Synvisc (Hylan G-F 20) die Beschwerden bei Schulterarthrose über sechs Monate nachhaltig reduzieren kann – Kortison erzielte im Vergleich nur eine zufriedenstellende Linderung über den Zeitraum eines Monats. In der vorliegenden Studie wurden die 84 Patienten entweder mit drei Injektionen Kortison oder mit drei Injektionen Synvisc behandelt. Zu Beginn der Studie sowie ein, drei und sechs Monate nach den Injektionen wurden die Patienten zu ihren Schmerzen befragt. Während die Patienten beider Gruppen einen Monat nach den Injektionen von einer guten Schmerzlinderung berichteten, hielt diese nur bei Patienten der Synvisc-Gruppe über sechs Monate hinweg an. Diese subjektive Bewertung wurde durch die mittels eines Schmerz- und Funktionsscores erhobenen Ergebnisse bestätigt.

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