Neue Förderrichtlinien „Zivile Sicherheit – Schutz vor biologischen Gefahrenlagen und Pandemien“

Verbesserte Hygiene, vorbeugende Impfungen sowie die exzellente medizinische Versorgung in Deutschland scheinen die Gefahren vieler Infektionen verringert zu haben. Gleichwohl bleiben biologische Erreger und Gefahrstoffe eine potenzielle Bedrohung für die Bevölkerung.

Biologische Gefahrenlagen, die durch die absichtliche oder unabsichtliche Freisetzung hochansteckender Krankheitserreger entstehen, beinhalten hohe Risiken für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger, der Hilfs- und Rettungskräfte und des medizinischen Personals. Überregionale Infektionsgeschehen durch Epidemien und Pandemien können zudem erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen.

Im Rahmen dieser Förderrichtlinien werden innovative Projekte gefördert, deren Ergebnisse dazu beitragen, Bedrohungen der zivilen Sicherheit durch biologische Gefahrenlagen und Pandemien einzudämmen. Hierbei geht es um die Erforschung präventiver Maßnahmen, neuer Technologien zur Identifikation und Detektion sowie reaktiver Maßnahmen der Krisenbewältigung. Schnelles und wirksames Handeln setzt nämlich voraus, dass zum einen die konkrete Gefahr frühestmöglich erkannt wird, und dass zum anderen Strategien vorliegen, die ein zielgerichtetes Handeln ermöglichen.

Um die zivile Sicherheit langfristig zu erhöhen, sind organisatorische und technische Lösungen notwendig, die präventiv zur Vermeidung von biologischen Gefahrenlagen und überregionalen kritischen Infektionsgeschehen wie Pandemien beitragen sowie im Ereignisfall die Endnutzer bei der Bewältigung von Schadensereignissen unterstützen.

Nähere Informationen unter:

Einreichungsfrist für Projektskizzen:

Projektskizzen (Vorschläge) sind bis spätestens zum 15.08.2014 über das Internet-Portal einzureichen. Alle Informationen, die für eine Beteiligung an den Förderrichtlinien benötigt werden, sind dort verfügbar.

Ansprechpartner:

Dr. Udo Heugen
Projektträger des BMBF
Programm „Forschung für die zivile Sicherheit“
VDI Technologiezentrum GmbH
VDI-Platz 1
D-40468 Düsseldorf

Telefon: +49 211 6214-565
Telefax: +49 211 6214-484
E-Mail: heugen@vdi.de

Veranstaltungshinweis:

Information über die Förderrichtlinien „Zivile Sicherheit – Schutz vor biologischen Gefahrenlagen und Pandemien“ beim 2. BMBF-Innovationsforum „Zivile Sicherheit“

Das zweite BMBF-Innovationsforum „Zivile Sicherheit“ findet vom 7.- 9. Mai 2014 in Berlin im Café Moskau statt. Die Konferenz zum Sicherheitsforschungsprogramm der Bundesregierung steht in diesem Jahr unter dem Leitmotiv „Antworten der Forschung“.
Das Innovationsforum richtet sich an interessierte Akteure aus den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften, an Vertreter der Sicherheitswirtschaft, an Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie an alle weiteren Endnutzer und politischen Entscheidungsträger.

Im Rahmen der Session 7F am Freitag, den 9. Mai 2014, von 9.00-10.30 Uhr können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über aktuelle und zukünftige Themen der Sicherheitsforschung informieren. Dort werden auch die Schwerpunkte der Förderrichtlinien „Zivile Sicherheit – Schutz vor biologischen Gefahrenlagen und Pandemien“ vorgestellt. Darüber hinaus gibt es Tipps und Hinweise, was bei der Vorbereitung einer Projektskizze zu beachten ist und einen erfolgreichen Projektvorschlag ausmacht.

Das aktuelle Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung zum 2. BMBF-Innovationsforum „Zivile Sicherheit“ finden Sie unter:

Weitere Informationen zum Rahmenprogramm „Forschung für die zivile Sicherheit“ finden Sie unter:

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