Neue Chiptechnologie soll die Krebstherapie verbessern

Wenn bei Krebserkrankungen Metastasen entstehen, haben sich zuvor Zellen vom Haupttumor gelöst und sind über den Blutkreislauf in andere Organe gelangt. Um eine optimale Therapie zu ermöglichen, wollen WissenschaftlerInnen diese zirkulierenden Tumorzellen aus dem Blut von KrebspatientInnen isolieren, um sie anschließend zählen und analysieren zu können. Im Rahmen des niederösterreichischen „Life Science Call“-Programms wird dazu ein steuerbarer Mikrofluidic-Chip entwickelt, der die zirkulierenden Tumorzellen aus dem Blut filtert. An dem Projekt sind Forschungsteams des Austrian Institute of Technology, der Fachhochschule St. Pölten, des Landesklinikums Krems und der Donau-Universität Krems beteiligt.

Näheren Einblick in die spannenden Forschungsarbeiten gibt ein Video, das auch im Rahmen der „European Researchers’ Night“ am 27. September in St. Pölten in Niederösterreich präsentiert wird.

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