Neu im SpinLab – The HHL Accelerator: eHealth-Startups

Anlässlich des Auftakts der neuen Themenklasse des SpinLab, dem Accelerator der HHL Leipzig Graduate School of Management, besuchte Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) letzte Woche die Startups. Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz ist in diesem Jahr Themenpartner und begleitet eine Startup-Klasse zum Thema eHealth und Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Im Fokus des Besuchs standen neben dem Startup DeGIV, die sich auf die Entwicklung des bislang einzigen gesetzeskonformen physischen Gesundheitsterminals zum Management der kommenden elektronischen Gesundheitskarte spezialisiert hat, auch das Unternehmen IOCare. Es hat eine Sensorbox entwickelt, die Aktivitäten von pflegebedürftige Senioren analysiert und bei Abweichungen zu normalen Routinen Angehörige und Pflegepersonal informiert. Darüber hinaus sprach die Ministerin mit den Gründern des Startups Docyet, die einen intelligenten Assistent zum Management der Kundeninteraktion bei Auslandsreisekrankenversicherungen, z.B. internationale Arztsuche, Ferndiagnose von heimischen Ärzten und Abwicklung der Auslandskrankenversicherung, anbieten.

Nach dem Gespräch über die Geschäftsideen, das Potential der Produkte auf dem Markt der digitalen Gesundheitswirtschaft und die bisherigen Erfahrungen der Startup-Unternehmer sagte Sachsens Gesundheitsministerin Barbara Klepsch: „Seit zwei Jahren stehen wir den Bereichen Telemedizin und Digitalisierung des Gesundheitswesens sehr aufgeschlossen gegenüber. Wir suchen gezielt nach neuen Ideen. Wir haben uns deshalb dazu entschlossen, eine Klasse junger Startups mitzufinanzieren, die innovativ sind und deren Ideen im Bereich eHealth die medizinische Versorgung unser Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft sichert.“ Für die Ministerin steht außer Frage, dass „der Schritt der Digitalisierung ein guter und wichtiger für das Gesundheitswesen und alle davon Betroffenen sein wird“.

Im Hinblick auf die sechs neuen Startups im SpinLab, die sich im Auswahlprozess haben durchsetzen können und nun ein sechsmonatiges Coachingprogramm durchlaufen, sagte der Geschäftsführer des Accelerators, Dr. Eric Weber: „Wir beschleunigen die Marktreife guter Ideen und tragen gleichzeitig dazu bei, junge Unternehmen in Leipzig zu halten.“

Über das SpinLab – The HHL Accelerator

SpinLab – The HHL Accelerator unterstützt innovative Gründungsprojekte bei der Umsetzung und dem Wachstum ihrer Vorhaben. Neben einem intensiven Coaching profitieren die Gründerteams von einem hochkarätig besetzten Mentorenprogramm und zahlreichen Kontakten zu Investoren, etablierten Unternehmen und anderen Gründern. Sie können auf dem Kreativgelände der Leipziger Baumwollspinnerei ein modern ausgestattetes Co-Working-Büro nutzen und erhalten Zugang zu verschiedenen Technologien von Partnern.
Auch nach Programmende werden die ausgewählten Startups beim Personal-Recruiting unterstützt, können über ein internationales Austauschprogramm die Expansion planen und erhalten die Möglichkeit, direkt neben dem SpinLab Büroräume anzumieten. Die Gründer können mit der Aufnahme in das 6-monatige Programm alle Angebote kostenfrei und ohne Beteiligung nutzen.
Finanziell getragen wird SpinLab – The HHL Accelerator durch Beiträge von Investoren und etablierten Unternehmen wie Deutsche Postbank, Porsche, CMS Hasche Sigle, Dell, Deutsche Bank, Doberman Ventures, DZ Bank, Grazia Equity, Heinz Dürr Invest, KPMG, Madsack Mediengruppe, Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen, Quarton International, Stadt Leipzig, taskforce – Management on Demand und Technologiegründerfonds Sachsen. Jedes Team erhält dank der Kooperation mit der Stadt Leipzig ein Startgeld von 6000 Euro.

Über die Gründerschmiede HHL Leipzig Graduate School of Management. Mit über 165 Gründungen, die in den letzten 20 Jahren von HHL-Absolventen ausgegangen sind, hat sich die HHL Leipzig Graduate School of Management zu einem sehr erfolgreichen Inkubator für Unternehmensgründungen entwickelt. Durch das Engagement der Gründer konnten bereits mehr als 2.800 Jobs geschaffen werden. 2013, 2014 und 2017 errang die HHL einen der drei ersten Plätze für die besten Gründerhochschulen in Deutschland innerhalb des vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und vom BMWi herausgegebenen Rankings „Gründungsradar“. Laut Financial Times liegt die HHL im Bereich Entrepreneurship innerhalb des M.Sc.- sowie des EMBA-Programms national auf Platz 1 bzw. global unter den Top 5.

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