Neu erschienen: Broschüre „Aktuelle Lymphom-Studien 2012“

Lymphome sind bösartige Tumore des lymphatischen Systems. Fortschritte in der medizinischen Versorgung von Lymphom-Patienten beruhen immer auf der Annahme, dass eine konkrete Maßnahme ein Lymphom besser oder nebenwirkungsärmer bekämpfen kann, als die bislang übliche Therapie. Um Gewissheit darüber zu erlangen, ob diese Maßnahme wirklich einen Fortschritt darstellt und vielen Patienten hilft, werden unter kontrollierten Bedingungen und mit hohen Auflagen für die Patientensicherheit klinische Studien durchgeführt. Erst durch die in Studien gewonnenen Daten kann mit höherer Wahrscheinlichkeit vorhergesagt werden, für welche Patienten eine bestimmte Therapie geeignet ist, welchen Nutzen sie hat und mit welchen Nebenwirkungen zu rechnen ist.

Derzeit führen die 13 Studiengruppen des Kompetenznetzes Maligne Lymphome rund 60 Therapieoptimierungs-Studien durch, in denen nahezu 11.000 Patienten behandelt werden. Bundesweit beteiligen sich rund 650 Behandlungszentren mit 1.300 Ärzten an den Studien des Kompetenznetzes. Die Broschüre „Aktuelle Lymphom-Studien 2012″ kann beim Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) bestellt oder im Internet unter herunter geladen werden.

Adresse für Bestellungen:
Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V.
Zentrale Geschäftsstelle
Uniklinik Köln
50924 Köln
0221 478 7400
lymphome@uk-koeln.de

Weitere Informationen:
Silke Hellmich
KML Information & Kommunikation
Tel.: 0221 478-7405
E-Mail: silke.hellmich@uk-koeln.de
Internet: www.lymphome.de

Im Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) haben sich deutschlandweit Wissenschaftler und Versorgungseinrichtungen zusammengeschlossen, die im Bereich der bösartigen Erkrankungen des lymphatischen Systems führend sind. Die Kooperation trägt dazu bei, die Kommunikation und den Wissenstransfer zwischen Wissenschaftlern, Ärzten und Betroffenen zu verbessern. Das Kompetenznetz Maligne Lymphome ist eines von inzwischen 21 Kompetenznetzen in der Medizin, die auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gegründet wurden.

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