Netzwerk OnkoAktiv am NCT gewinnt „Stern des Sports“

Die Volksbank Kurpfalz hat den Verein OnkoAktiv am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg für seine engagierte Arbeit mit einem „Stern des Sports“ ausgezeichnet. Die Volksbank würdigte den Einsatz der Verantwortlichen mit einem „großen bronzenen Stern“, dem ersten Preis auf regionaler Ebene. Die Auszeichnung ist gleichzeitig die Eintrittskarte für die Teilnahme am Landeswettbewerb um die silbernen „Sterne des Sports“. Große Anerkennung fand der Netzwerk-Gedanke: OnkoAktiv hat inzwischen über 500 krebserkrankte Menschen an Vereine und Gesundheitsanbieter vermittelt, deren Übungsleiter zuvor von Referenten des Netzwerks geschult wurden. Ausführliche Informationen zum Thema „Sport und Krebs“ bietet OnkoAktiv bei einer Veranstaltung am Mittwoch, 12. Oktober um 18:00 Uhr im Racket-Center in Nußloch.
Das NCT Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe.

„Wir haben uns sehr über den Preis der Volksbank Kurpfalz gefreut. Zum einen wird damit der Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer bei diesem Pionierprojekt anerkannt. Zum anderen haben wir mit der Berechtigung zur Teilnahme am Landeswettbewerb noch einmal die Gelegenheit, unser Netzwerk bekannter zu machen und auszubauen“, freut sich Dr. Joachim Wiskemann über die Auszeichnung. Er hat am NCT die Initiative OnkoAktiv ins Leben gerufen und zusammen mit Beate Biazeck aufgebaut. Mit OnkoAktiv habe man sich zum Ziel gesetzt, krebskranke Menschen an wohnortnahe Sport- und Bewegungsanbieter zu vermitteln, um eine möglichst flächendeckende Versorgung zu erreichen. Sportanbieter werden speziell geschult, damit sie betroffene Patienten während oder nach einer Therapie mit einem passenden Bewegungsangebot unterstützen können. „Die Versorgung durch qualifizierte Anbieter ist wichtig, da Sport und Bewegung je nach Krebserkrankung einen positiven Effekt auf die Patienten haben. Das konnte in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden“, erklärt Wiskemann.

Seit der offiziellen Gründung im Dezember 2014 hat OnkoAktiv schon viel erreicht. Über 500 Krebspatienten konnten in der Metropolregion Rhein-Neckar an Vereinsgruppen und Gesundheitsanbieter vermittelt werden. Zweimal im Jahr finden Netzwerktreffen statt, an denen 30 bis 40 Trainer und Ansprechpartner der kooperierenden Institutionen teilnehmen. Referenten des Netzwerks bilden Übungsleiter in den Sportschulen des Badischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes und des Badischen Sportbundes fort. Der Verein selbst bietet am NCT verschiedene Sport- und Bewegungsmöglichkeiten für Menschen mit Krebs an. Darüber hinaus wurde ein breites Beratungsangebot zum Thema Bewegung, Sport und Krebs aufgebaut.

Der Wettbewerb „Sterne des Sports“ würdigt das gesellschaftspolitisch wirksame Leistungsspektrum von Sportvereinen und ehrenamtliches Engagement. Als Hauptinitiatoren stehen der Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) hinter dem Wettbewerb.

Wer vor Ort in der Metropolregion mehr über den Zusammenhang zwischen Sport und Bewegung bei Krebsdiagnosen und speziell über die Arbeit von OnkoAktiv erfahren möchte, ist herzlich eingeladen an einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 12. Oktober von 18:00 bis 20:00 Uhr im Racket Center Nußloch teilzunehmen. Dr. Joachim Wiskemann wird gemeinsam mit anderen Referenten über das Thema „Sport und Krebs“ sprechen. Die Teilnahme ist kostenlos, vorherige Anmeldung per E-Mail an info@sportkreis-heidelberg.de wird erbeten.

Ein Bild zur Pressemitteilung steht im Internet kostenfrei zur Verfügung unter:
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BU: Die Volksbank Kurpfalz überreicht den bronzenen „Stern des Sports“ an Dr. Joachim Wiskemann, Leiter des Netzwerks OnkoAktiv am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg.

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Ansprechpartner für die Presse:
Dr. Friederike Fellenberg
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-5350
E-Mail: friederike.fellenberg@nct-heidelberg.de
www.nct-heidelberg.de

Dr. Stefanie Seltmann
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2854
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
www.dkfz.de

Doris Rübsam-Brodkorb
Universitätsklinikum Heidelberg und Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5052
Fax: +49 6221 56-4544
E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist die Verknüpfung von vielversprechenden Ansätzen aus der Krebsforschung mit der Versorgung der Patienten von der Diagnose über die Behandlung, die Nachsorge sowie der Prävention. Die interdisziplinäre Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.

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