Naturnah wohnen – mitten in der Stadt

(djd). Verkehrsgünstig mitten in der Stadt und gleichzeitig im Grünen leben – das wünschen sich viele Bundesbürger. Doch die entsprechenden Häuser oder Wohnungen sind schwer zu finden. Viele Bauherren müssen Kompromisse eingehen: Entweder wohnt man auf einem meist kleinen Grundstück im Stadtzentrum oder man lebt auf dem Land, wo die Luft gut und die Umgebung grün ist. Und doch ist es möglich, Stadt und Natur miteinander zu kombinieren. Mit Hilfe einer Dach- oder einer Fassadenbegrünung können Hausbewohner eine natürliche Umgebung genießen, auch wenn kein Platz für einen Garten vorhanden ist und Parkanlagen oder Felder in weiter Ferne liegen.

Extensivbegrünung für „Selbermacher“

Für eine Dachbegrünung gibt es zwei Möglichkeiten: entweder intensiv oder extensiv. Die intensive Variante wird oft auf Dachterrassen genutzt. Hier kommen Pflanzen zum Einsatz, die es auch im „normalen“ Garten gibt. Carports oder Garagendächer werden dagegen extensiv begrünt. Hier sind die Pflanzen – beispielsweise Steingartengewächse – meistens sehr klein. Sie kommen mit wenig Wasser und Pflege aus und vertragen auch den Frost im Winter. Wer eine Dachbegrünung in Eigenregie durchführen möchte und kein ausgewiesener Profi ist, wählt in der Regel die Extensivbegrünung. Fachanbieter wie Optigrün bieten komplette Pakete für Flach- und Schrägdächer an, mit denen ein solches Vorhaben auch ohne fremde Hilfe gelingt. Alle Informationen und Online-Bestellmöglichkeiten gibt es unter http://www.dachbegruenung24.de im Internet.

Aufeinander abgestimmte Komponenten

Auf dieser Website stehen verschiedene, aufeinander abgestimmte Komplettpakete in Sachen Dachbegrünung zur Verfügung, dazu Selbstbau- und Pflegeanleitungen. Ebenso finden interessierte Dachbegrüner Zubehörteile wie Produkte zur sauberen Trennung von Gründachaufbau und Kiesstreifen, Randeinfassungen oder auch Dünger. Dabei setzt der Anbieter auf individuelle Bestellmöglichkeiten: Der Kunde gibt die genauen Maße seines Dachs an und bekommt die dafür notwendige Menge Material geliefert. Die Pflanzen können dabei je nach persönlichem Geschmack selbst ausgewählt werden. Auch das Anpflanzen von essbaren Kräutern und Gewürzen, seit einiger Zeit mit dem Stichwort „Urban Farming“ bezeichnet, ist möglich. Für Fragen rund ums grüne Dach steht eine telefonische Beratung bereit. Die Kosten für eine kleinere extensive Dachbegrünung im Selbstbau-Verfahren liegen bei etwa 40 Euro pro Quadratmeter.

Das Mikroklima verbessert sich

Auch finanziell kann der Bauherr unter bestimmten Umständen von einer Dachbegrünung profitieren, denn die Wasserrückhaltung wird verbessert. Das heißt: Der Gründachaufbau nimmt das Regenwasser auf, dieses verdunstet besser und nur die Überschussmenge läuft verzögert über die Regenrinne ab. Das entlastet das Kanalisationssystem spürbar. In Städten mit gesplitteter Abwassersatzung macht sich das im Geldbeutel bemerkbar: Die Gebühren für Niederschlagswasser werden gegebenenfalls zurückgestuft. Zudem hat die Begrünung des Hauses den Vorteil, dass die Pflanzen den Sauerstoffgehalt und die Luftqualität im direkten Wohnumfeld verbessern. Sie binden Schadstoffe und Feinstaub in der näheren Umgebung.

Fassadenbegrünung leicht gemacht

Das gilt nicht nur für die Natur auf dem Dach, sondern auch für die sogenannte Fassadenbegrünung. Der Optigrün-Onlineshop hält dafür ein fassadengebundenes System mit Komponenten im Alurahmen bereit. Die Pflanzen wachsen ohne Bodenanschluss auf Substratbasis. Die einzelnen, begrünbaren Elemente messen serienmäßig 60 mal 100 Zentimeter. Sonderanfertigungen sind jedoch möglich. Die Bepflanzung nimmt der Bauherr mit dem mitgelieferten Pflanzplan selbst vor. Er kann sich auch eine Salat- und Kräuterwand anlegen. Die Fassadenbegrünung eignet sich sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich.

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