Natürliche Hilfe bei Sonnenbrand 1. Grades

Die Sonne lockt mit ihrer Wärme vor allem in der Urlaubs- und Ferienzeit viele Menschen ans Wasser zum Baden und in die Berge zum Wandern. Wer sich ungeschützt ihren Strahlen aussetzt, kann leicht einen Sonnenbrand riskieren. Bei der sogenannten Dermatitis solaris acuta handelt es sich im Grunde genommen um eine Entzündungsreaktion in der Haut. Diese Reaktion wird durch die UV-Strahlen der Sonne ausgelöst und ist mit bloßem Auge sichtbar, manchmal sogar so intensiv, dass sie schon aus weiterer Entfernung von anderen Menschen wahrgenommen werden kann.

Sonnenstrahlung hat eine differenzierte Wirkungsweise

Für den Betroffenen kann der Sonnenbrand von leichter Rötung, Reizung und Spannungsgefühl bis hin zu richtigen Schmerzen wahrgenommen werden. In schlimmeren Fällen können sich Brandbläschen bilden und sogar die Hautzellen absterben. Die Dermatitis solaris acuta tritt immer auf, wenn die Haut einer, für ihre Verhältnisse, zu starke Sonneneinstrahlung ausgesetzt wurde. Dabei kann die gleiche Sonnenbestrahlung, am gleichen Ort, zur gleichen Zeit, bei unterschiedlichen Menschen, unterschiedliche Reaktionen hervorrufen. Während manche Menschen eine sehr sensible Haut besitzen, und schnell zu Sonnenbrand neigen, können andere Menschen ohne Probleme noch etwas länger in der Sonne verweilen. Allerdings kommen neben der Haut auch noch andere, individuelle Faktoren zum Tragen, wie beispielsweise die Flüssigkeitszufuhr oder der Gebrauch von Medikamenten. Zudem können eine leichte Kleidung, ein Sonnenhut und eine für die Sonneneinstrahlung passende Sonnenmilch vorbeugend sehr hilfreich sein. Meistens werden die Menschen nach Hauttypen eingeteilt. Häufig gibt es sechs Kategorien, von der hellen, sehr empfindlichen, Haut bis hin zur ganz dunkeln und sehr unempfindlichen Haut gegen Sonneneinstrahlung. Während ganz empfindliche, hellhäutige Menschen mit rotblondem Haar und hellen Augen oftmals schon nach zehn Minuten intensiver Sonneneinstrahlung, im Verlauf des Tages, Symptome eines Sonnenbrandes ausbilden, kann ein Mensch aus der Kategorie mit schwarzer Haut, dunklen Augen und schwarzem Haar rund neunzig Minuten in der aktiven Sonne verweilen, bevor es für ihn gefährlich wird.

Indikation und Heilungsprozess

Nach der Einwirkung der Sonnenstrahlen auf die Haut ist die Dermatitis solaris acuta meistens nicht sofort sichtbar. Erst nach rund 3 bis 6 Stunden, manchmal auch erst nach einem halben oder ganzen Tag, zeigt sich das komplette Ausmaß der Sonnenstrahlen durch seine Rötungen, Reizungen und Hautveränderungen. Der normale Heilungsprozess dauert, je nach Stärke des Sonnenbrandes und Hilfsmitteln bei der Heilung, meistens um die zwei bis fünf Tage. In schweren Fällen auch länger. Jeder Sonnenbrand verschärft das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Es gibt beim Sonnenbrand Unterteilungsmöglichkeiten in unterschiedliche Grade. Während eine Dermatitis solaris acuta 1. Grades „nur“ Rötungen, Juckreiz und ein Brennen verursacht, können sich bei einem Sonnenbrand 2. Grades noch zusätzlich Blasen auf der Haut bilden. Wird der 3. Grad erreicht, liegt ein wirklich schwerer Sonnenbrand vor, der keines Falls auf die leichte Schulter genommen werden sollte, denn die Oberhaut an den betroffenen Stellen ist weitgehend zerstört. Die Haut löst sich über eine größere Fläche ab und eine oberflächliche Nekrose der Dermis, also der Lederhaut, kann entstehen. Wenn Hautzellen durch Sonneneinstrahlung absterben, hat dies weitreichende Folgen. Daher sollte bei Verbrennungen 2. und 3. Grades immer ein Arzt aufgesucht werden. Beim Sonnenbrand 3. Grades wird aller Wahrscheinlichkeit danach eine Einweisung ins Krankenhaus erfolgen. Bei einem „einfachen Sonnenbrand“ 1. Grades, können Arzneimittel aus der Apotheke und auch viele Hausmittel hilfreich sein.

Schnellere Regeneration der Haut durch natürliche Hilfe

Als erste Sofortmaßnahmen helfen bei der Dermatitis solaris acuta 1. Grades kühlende Umschläge, Gels und Lotionen. Vor allem Ringelblumensalbe hilft neben Brandgels. Zusätzlich sollten viel Wasser, Fruchtsaftschorlen und kalter Früchte- oder Kräutertee getrunken werden. Ein gut ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt hilft bei der schnelleren Regeneration der Haut. Auch Wickel aus Quark, Naturjoghurt oder Buttermilch können den Sonnenbrand lindern. Eine gute Kühlung gibt es auch über frische Gurkenscheiben. Wer keine Gurken zu Hause hat, kann auch Kartoffelscheiben oder Tomaten ersatzweise nehmen. Wobei bei Letzteren die Kühlung ein wenig schmierig werden könnte. Ein anderes, altes Hausmittel sind kalte Teebeutel von schwarzem oder Kamillentee. Ein Wickel aus einem in Essigwasser getränkten Baumwolltuch wirkt kühlend und entzündungshemmend. Auch in eine isotonische Kochsalzlösung kann man ein Baumwolltuch gut tränken und so einfache Abhilfe bei Sonnenbrand schaffen. Zinköl, Sanddornöl, frischer Zitronen- oder Limettensaft sowie geschnittene Petersilienstücke sind weitere Alternativen. In den letzten Jahren hat auch die Behandlung von Sonnenbrand mit Aloe Vera und Zitronenöl wieder an Bedeutung gewonnen. Wie beide natürlichen Komponenten am effektivsten bei Sonnenbrand wirken, lesen Sie ausführlich auf diesem Portal für entspannte Wellness und eine bessere Gesundheit. Zudem sollte man mit einem Sonnenbrand grundsätzlich die Sonne meiden.

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