Nasenfehlstellung – ist immer eine Operation notwendig?

Nasenkorrekturen - Schönheitschirurgie

Das Schönheitsideal, das wir in zahlreichen Instagram-Profilen, im TV oder in Magazinen sehen, scheint perfekt zu sein: weiße, gerade Zähne, ein perfekt geformter Körper und eine kleine Stupsnase, die das Gesicht harmonisch wirken lässt. Der Großteil der Menschen kann dieses Ideal nicht erfüllen. Häufig macht genau die Nase Leidendruck. Auch wenn aus medizinischer Sicht eine Operation oftmals nicht nötig wäre, entscheiden sich viele Menschen, nachzuhelfen und so dem Traum des perfekten Aussehens näher zu kommen. In diesem Beitrag erläutern wir, was Nasenfehlstellungen sind, wann eine Operation (Rhinoplastik) sinnvoll ist und was dabei zu beachten ist. 

Was ist eine Nasenfehlstellung?

Unsere Nase ist wohl eines der wichtigsten Organe. Mit ihr können wir riechen und unsere Umgebung noch einmal viel besser und bewusster wahrnehmen. Viele Menschen klagen über diverse Beschwerden, die die Funktion des Organs einschränken – nicht immer muss dem ein Unfall oder Ähnliches vorangegangen sein. Wer beispielsweise einen Autounfall hatte und damit unter schweren Verletzungen, die auch das Gesicht betroffen haben, litt, kann das Riechorgan mithilfe einer Operation optisch auf Vordermann bringen. Auch eine eingeschränkte Funktionsweise kann wieder hergestellt werden. 

Es gibt verschiedene Fehlstellungen, die für zahlreiche Frauen und Männer Grund genug sind, sich unter das Messer zu legen:

  • Höckernasen (der Nasenrücken verläuft nicht eben, sondern weist einen Höcker auf, dieser besteht meist aus Knorpel- oder Knochengewebe, das überschüssig ist)
  • Knollennasen (die Talgdrüsen der Unterhaut sorgen für knollige Wucherungen auf der Nase, diese weisen auf eine entzündete Nasenhaut hin)
  • Schiefnasen (diese Nasen wirken von vorne betrachtet schief) 
  • Breitnasen (in diesem Fall scheint das Riechorgan im Verhältnis zum restlichen Gesicht zu breit zu sein)
  • Sattelnasen (geht mit einer Einsenkung im mittleren Bereich einher – sieht man, wenn man die Nase von der Seite betrachtet)

Ist die Nase schief, kann es unter Umständen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen. Dazu zählen beispielsweise eine eingeschränkte Nasenatmung durch zu große Polypen, eine schief stehende Nasenscheidewand oder Ähnliches. 

Wann ist die Operation der Nase sinnvoll?

Grundsätzlich sollte jeder Wunsch nach einer Operation – egal, ob aus ästhetischer oder funktionaler Sicht – mit einem Facharzt abgeklärt werden. In den meisten großen Städten Österreichs, Deutschlands und der Schweiz gibt es viele Kliniken oder Privatärzte, die solche Operationen durchführen. Natürlich kann man auch außerhalb der DACH-Region tolle Ergebnisse erzielen. Wer eine Nasenkorrektur in Wien machen möchte, darf sich hier vorerst mit dem zuständigen Arzt in Verbindung setzen. 

Gemeinsam mit professionellen Chirurgen können Sie herausfinden, ob es notwendig ist, die Nase zu operieren oder nicht.

Folgende Gründe sprechen dafür: 

  • Probleme mit dem Atmen – kann verschiedene Ursachen haben. Hier muss ein Facharzt hinschauen und diverse Untersuchungen anstellen. Viele Menschen beispielsweise leiden unter ständigen Nebenhöhlenentzündungen, die unter anderem dadurch entstehen können, wenn zu schwer geatmet wird. Die Nebenhöhlen können nicht richtig belüftet werden – das sorgt für die höhere Wahrscheinlichkeit der Entzündung. Bei einer ständigen Entzündung der Nebenhöhlen sollten Sie sich fachmännischen Rat einholen und eine Operation in Erwägung ziehen. 
  • Psychische Probleme wegen mangelnder Zufriedenheit mit dem eigenen Riechorgan führen dazu, dass sich viele Menschen operieren lassen. Auch dieser Grund ist vollkommen legitim und kann nachhaltig zu einer verbesserten psychischen Gesundheit führen. Vor allem jene Menschen, die von einer Sattel- oder Höckernase betroffen sind, ziehen eine Operation in Betracht.
  • Menschen, die eine Knollennase haben, entscheiden sich häufig, eine Operation zu machen. Bevor eine Knollennase entsteht, leiden die Betroffenen meist unter anderen Erkrankungen. Viele Menschen haben ein schlechtes Immunsystem sowie eine erhöhte Gefahr einer entzündeten Haut; oftmals ist die Knollennase das letzte Stadium von Rosacea. Wer sich für die Operation entscheidet, profitiert von einer Nase mit einer normalen Form. Außerdem wird von Fachleuten diese Operation oft empfohlen – vor allem, wenn sich das Bindegewebe in der Nase bereits stark vermehrt hat. Dadurch kann sich die Ein- und Ausatmung erschweren. 

Was ist bei einer Operation zu beachten?

Natürlich spielt in erster Linie der Grund, warum die Operation gemacht wird, eine bedeutsame Rolle. Sie sollten es sich gut überlegen und nicht aus einer Laune entscheiden. Viel mehr ist es ratsam, alles mit entsprechenden Fachärzten abzusprechen und die Risiken abzuwiegen. 

Folgende Punkte sind essenziell:

  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über all die Risiken, die mit der Operation einhergehen und wiegen Sie gemeinsam ab, ob es sinnvoll ist, sich für den Eingriff zu entscheiden.
  • Bei der Auswahl des Arztes muss ein gutes Vertrauensverhältnis da sein. Bedeutend ist außerdem, dass es sich um einen seriösen Arzt handelt. Das ist besonders dann zu beachten, wenn Sie die Operation im Ausland machen möchten.
  • Planen Sie genug Erholungszeit nach der Operation ein – nur so können Sie gewährleisten, dass alles wieder gut abheilt.
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