Nanopartikel und biologische Barrieren: achte internationale Konferenz an der Universität des Saarlandes

Alle zwei Jahre wird der Saarbrücker Campus der Saar-Universität zum internationalen Treffpunkt pharmazeutischer Wissenschaftler aus Hochschule und Industrie: Vor sechzehn Jahren als Weiterbildung für den wissenschaftlichen Nachwuchs ins Leben gerufen, ist dieses Event inzwischen zu einem renommierten Forum für die Themen Arzneistoff-Transport (Drug Delivery), in vitro-Testsysteme und Nanomedizin geworden. Geleitet wird es von Prof. Claus-Michael Lehr, Dr. Ulrich Schäfer, Prof. Marc Schneider und Dr. Nicole Daum.

In diesem Jahr widmet sich die Konferenz verschiedenen Aspekten der Nanotechnologie im Bereich Gesundheit: der Nanomedizin und der Nanotoxikologie sowie den Methoden zu ihrer Erforschung. Das Schicksal von Nanoteilchen, die in Kontakt mit biologischen Barrieren kommen (Haut, Lunge, Darm), ist sowohl für die Entwicklung von neuen Medikamenten als auch von Werkstoffen von Interesse. Grundlegende Fragestellungen lassen sich unter anderem anhand gezüchteter Gewebe (in vitro), die den natürlichen biologischen Barrieren ähnlich sind, untersuchen; zudem werden zunehmend rechnergestützte (in silico) Verfahren verwendet. Das hilft, die Anzahl an Tierversuchen und klinischen Prüfungen zu reduzieren und ist außerdem kostengünstiger.

Als ein Markenzeichen der Veranstaltung gilt die Verknüpfung von Theorie und Praxis durch Laborkurse, die auch Nachwuchswissenschaftlern die neuen Techniken demonstrieren und erste Erfahrungen ermöglichen.

Nähere Informationen im Internet unter: <www.uni-saarland.de/biological-barriers2010>

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
Prof. Dr. C.-M. Lehr, Dr. U. Schäfer, Prof. Dr. M. Schneider oder Dr. N. Daum
Lehrstuhl für Pharmazie und Pharmazeutische Technologie
Tel. (0681) 302-2405

Hinweis für Hörfunk-Journalisten: Sie können Telefoninterviews in Studioqualität mit Wissenschaftlern und Studenten der Universität des Saarlandes führen, über Rundfunk-ISDN-Codec. Interviewwünsche bitte an die Pressestelle (0681/302-3610) richten.
(idw, 02/2010)

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