Nanomedizin: Forscher aus 30 Ländern kommen zur Sommerschule

„Materialien im Nanometerbereich weisen besondere Eigenschaften auf, die man gezielt für eine verbesserte Diagnose, einen besseren Wirkstofftransport oder bei regenerativen Therapien ausnutzen kann“, sagt Prof. Dr. Karsten Mäder, Leiter der Abteilung Pharmazeutische Technologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Daher sei die Nanomedizin äußerst bedeutsam.

„Sie ist aber ein sehr komplexes Gebiet. Es geht zunächst darum, Nanostrukturen zu erzeugen und zu charakterisieren. Aber natürlich wollen wir auch die biologischen, pharmakologischen und toxikologischen Wirkungen erforschen, bis hin zur klinischen Nutzung am Patienten.“ Daher seien Wissenschaftler vieler Disziplinen mit der Nanomedizin befasst – Physiker, Chemiker und Biologen ebenso wie Mediziner und Toxikologen.

„Wichtig ist dabei die Berücksichtigung ethischer Aspekte“, betont Karsten Mäder. Auch bei der Sommerschule werde es dazu mehrere Vorträge geben. Er rechne mit regen Diskussionen „an diesem idealen Tagungsort“.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Karsten Mäder
Leiter der Abteilung Pharmazeutische Technologie
Telefon: 0345 5525167
E-Mail:

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