Nachwuchswissenschaftler geehrt

Königswinter/Bonn (gb) – Vom 5. bis 7. Juni 2013 fand die 6. Mildred Scheel Cancer Conference der Deutschen Krebshilfe auf dem Petersberg bei Bonn statt. Mehr als 250 Krebs-Experten aus aller Welt berichteten über den aktuellen Stand der Krebsmedizin. Auch Nachwuchswissenschaftlern wurde eine Plattform geboten: Sie konnten ihre Forschungsergebnisse in Form eines Posters präsentieren. Die drei besten Poster wurden am letzten Tag der Konferenz von der Deutschen Krebshilfe mit jeweils 1.000 Euro prämiert.

Stefan Garczyk, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Saskia Graf, Ludwig-Maximilians-Universität München und Dr. Elisabeth Naschberger, Universitätsklinikum Erlangen, wurden für die hervorragende Präsentation ihrer wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet. Garczyk befasst sich im Rahmen seiner Doktorarbeit mit der Biochip-basierten Früherkennung von Brustkrebs. Graf, ebenfalls Doktorandin, entwickelt neue diagnostische Verfahren zur Entdeckung von Hautkrebs-Vorstufen. Naschberger erforscht Moleküle, die essentiell für die Blutversorgung von Tumoren sind.

„Nachwuchswissenschaftler sind ein wichtiges Kapital für die Krebsbekämpfung“, sagte Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, anlässlich der Preisverleihung. „Es ist ein Kernanliegen unserer Organisation, junge Krebsforscher zu fördern und ihnen den Einstieg in eine wissenschaftliche Karriere zu ermöglichen.“ Die Deutsche Krebshilfe unterstützt exzellente Nachwuchswissenschaftler im Rahmen ihres „Career Development Programs“ mit verschiedenen Förderprogrammen.

Hintergrund-Informationen: Nachwuchsförderung

Um das hohe Niveau der Krebsforschung in Deutschland auch in Zukunft zu sichern, hat die Deutsche Krebshilfe ein Förderprogramm für den wissenschaftlichen Nachwuchs initiiert – das „Career Development Program“. Das Programm ermöglicht wissenschaftlich interessierten Medizinstudenten eine Doktorarbeit in ausgewiesenen Krebsforschungslaboren, bietet jungen Ärzten und Naturwissenschaftlern Auslands-Stipendien an, fördert den Aufbau von Nachwuchs-Forschergruppen und stiftet personengebundene Professuren. Weitere Informationen: www.krebshilfe.de/nachwuchsfoerderung.html

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Bonn,12. Juni 2013

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